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Wasser, Ball – und Wasserball: Zwölfte Sportgala lockt in die Tiefen des Ozeans

Rauschendes Fest auf dem Meeresgrund

veröffentlicht am 07.02.2016 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller

Hameln. In Blautöne getaucht, mit hell erleuchteten Quallen und Tentakel-Wesen geschmückt, hatte sich die Rattenfänger-Halle am Samstagabend in eine mystische Unterwasserwelt verwandelt. Und durch diese ließen sich die zahlreichen Besucher gerne für eine lange Ballnacht treiben. Unter dem Motto „Abgetaucht – Im Rausch der Tiefe“ wurden bei der zwölften Sportgala die Sportlerinnen, Sportler, Mannschaften und auch die Nachwuchstalente des Jahres 2015 geehrt.

Doch auch, wenn sich an diesem Abend alle Augen – zunächst – auf die Siegerinnen und Sieger richteten: Was wäre die Sportgala ohne ihre Show. Die lieferte in diesem Jahr der belgische Mädchenchor „Scala an the Kolacny Brothers“, der schon in den ersten Minuten der Gala für wohlige Gänsehaut sorgte. Passend zum Einzug der Nominierten stimmten die jungen Chormitglieder die WM-Hymne „Auf uns“ von Andreas Bourani an und zogen damit alle Gäste von Anfang an in ihren Bann.

Der Chor, der seit 1996 besteht und weltweite Erfolge verzeichnen kann, sang während der Sportgala fast ausschließlich auf Deutsch und präsentierte in glockenheller Qualität auch die stadiontauglichen Lieder „An Tagen wie diesen“ sowie „Ein Kompliment“ und „Applaus Applaus“ von den Sportfreude Stiller. Mit viel Applaus würdigten die Gäste der Sportgala, dann auch den Gesang des Mädchenchores. Und auch der Sportgala-Klassiker „Für dich soll’s rote Rosen regnen“ wurde von den belgischen Sängerinnen präsentiert, die während des Liedes durch die Zuschauerreihen gingen und, wie soll es anders sein – natürlich Rosen verteilten.

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  • Strahlende Sieger: Nach der Ehrung stellten sich alle ausgezeichneten Sportler zum Abschlussbild. nls
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  • Im Spiegelsaal sorgten „Zack Zillis“ für ausgelassene Stimmung. nls
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Alte Sportgala-Hasen und Premieren

Die roten Rosen fanden sich dann auch in der einen oder anderen Hand eines Siegers wieder – wenn er oder sie denn neben üppigen Blumenstrauß und der Trophäe überhaupt noch Platz in der Hand hatte. Die Präsente wurden von den Moderatoren Andreas Rosslan, Sportredakteur der Dewezet und Jan-Philipp Hullmann von Radio Aktiv überreicht. Hullmann feierte in diesem Jahr seine Sportgala Premiere und begann diese erfolgreich mit einem „La-Ola-Welle-Selfie-Video“, zu dem er alle Zuschauer animieren konnte.

Eine Premiere war die diesjährige Gala für die Sportlerin des Jahres 2015 nicht. Turnerin Emily Hornig ist in Sachen Preise absahnen „ein alter Hase“. Bereits drei Mal stand die 15-Jährige auf der Sportgala-Bühne, um eine Ehrung entgegenzunehmen. Der zweite Platz ging in diesem Jahr an die Schlagfrau der Ruderer Kaya Trede, Drittplatzierte wurde Maike Matlach, die mit ihrer noch immer leicht exotischen Sportart, dem Westernreiten, der Sportgala eine weitere Premiere gönnte.

Das Thema Wasser zog sich nicht nur durch die Dekoration des Abends. So erzählte der Sportler des Jahres, Christian Senft, der für seine Erfolge beim Taekwondo geehrt wurde, dass er auch gerne mal taucht. Der Zweitplatzierte – Jannik Henke – hatte das Thema Wasser zumindest dahin gehend vertieft, dass er frisch geduscht zur Ehrung erschien, da er kurz zuvor noch erbittert, aber vergeblich beim Handball um den Sieg gekämpft hatte. Und welchen Bezug der Drittplatzierte Ruderer Eike Steinert zum Thema hat, erklärt sich wohl von selbst.

Und auch dem Ehrenpreisträger war das Motto auf den Leib geschneidert. Denn dass diesem regelmäßig „das Wasser bis zum Hals steht“, wie Laudator und Sparkassen-Chef Friedrich-Wilhelm Kaup feststellte, ist völlig in Ordnung: Bei Wasserball-Torwart Dietmar Müller vom Hamelner Schwimmverein muss das schließlich so sein. Dass seine Trophäe sich wohl neben ihm im Bett am wohlsten fühlen würde – immerhin ist das laut Müller bei ihm daheim „der beste Platz“ – sorgte im Publikum für viel Freude. Ebenso das Video, das bereits im Vorfeld über den Ehrenpreisträger gedreht wurde und Müller – der auch Ente genannt wird – in seiner knackig sitzenden Badehose zeigt.

Mit dem Nachwuchspreis wurde Schachspielerin Lena Reichelt geehrt. Mit ihren zehn Jahren war sie die wohl jüngste Sportgala-Besucherin, Zweitplatzierte wurde Jossi Van Aaken (11), die in goldener Glitzer-Jacke ihren Preis für ihre Rollkunstlauf-Erfolge entgegennahm. Dritter wurde Thaiboxer Kujtim Berisha.

Nach den Ehrungen und den Auftritten des Scala-Chores begann dann die lange Ballnacht, die sich bis in die frühen Morgenstunden des Sonntages zog. Im Spiegelsaal sorgten Zack Zillis mit einer Mischung aus Pop, Schlager und Feten-Hits für ausreichend Stimmung. Im Saal lieferte die James Steiner Band im Wechsel mit DJ Andreas Kuhnt den Grund dafür, dass das Tanzparkett nie leer wurde.

Der Mädchenchor „Scala and Kolacny Brothers“ war für den Auftritt bei der Sportgala eigens aus Belgien angereist.fn



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