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Segeln: Vize-Europameisterin Sophie Menke als Sportlerin des Jahres nominiert

Ohne Wasser geht bei ihr gar nichts

Erst deutsche Jugendmeisterin, dann Vize-Euopameisterin: 2018 war für Sophie Menke das erfolgreichste Jahr in ihrer noch jungen Karriere als Seglerin. Wir stellen die 16-Jährige, die als Sportlerin des Jahres nominiert ist, vor.

veröffentlicht am 19.12.2018 um 00:00 Uhr

Segeln ist ihre Leidenschaft: Deutsche U17-Meisterin und Vize-Europameisterin Sophie Menke. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit

Ohne Wasser geht bei Sophie Menke nichts. Urlaub in den Bergen: Undenkbar. Ein Wochenende ohne ihr Segelboot auf dem Dümmer: Nur schwer vorstellbar. Die 16-Jährige aus Afferde ist vollends mit dem Segel-Virus infiziert. Und das hatte in diesem Jahr glänzende Konsequenzen. Nach dem DM-Titel der U17 auf ihrem Heimrevier legte sie Silber bei der EM in Torbole (Italien) nach. Doch auch das war noch nicht das Ende der Erfolgsgeschichte: Bei ihrer ersten WM holte Menke in der Europe-Bootsklasse in der Ostsee vor Kühlungsborn sogar Gold in der Rookie-Wertung. Dass Menke Seglerin wird, war ihr schon in die Wiege gelegt. Die Eltern, Bruder Philipp und sogar die Großeltern sind Segler. Großonkel Jochen war sogar einst bei den Olympischen Spielen dabei. Da hatte Sophie kaum eine Wahl. „Schon mit sechs Jahren bin ich gesegelt. Und etwas anderes wollte ich auch nie.“ Nach vielen Erfahrungen mit Kentern („Das gehört natürlich dazu“) wurde sie besser und besser, wechselte vom Optimist der Kinder-Tage in die Europe-Klasse: „Ein nur 60 Kilo leichtes Boot, schnell und sportlich.“ Mittlerweile hat sie auch ihr eigenes Boot, das in den Wintermonaten in der Garage steht. „Meins heißt Pretty in Pink. Aber nur weil es schon so hieß, als wir es gekauft haben. Umbenennen darf man ein Boot nicht. Das bringt Unglück“, so Menke. So behielt sie den Namen – und hatte das Glück. Denn sowohl den Dümmer, wo sie deutsche Jugendmeisterin wurde, als auch den EM-Austragungsort Torbole kennt die junge Seglerin in- und auswendig. „Seit zehn Jahren fahren wir jedes Jahr in den Osterferien nach Italien an den Gardasee, weil man dort super segeln kann.“



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