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Junior-Triathlet des ESV Eintracht Hameln sorgt für Furore und mischt die Männer-Wettbewerbe gehörig auf

Jung und schnell – Reckemeier auf der Überholspur

veröffentlicht am 27.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:41 Uhr

Reckemeyer

Autor:

Matthias Henning

Es war eine kleine Revolution, ein Aufstand der Jugend, der sich in diesem Jahr in der Hameler Triathlon-Szene abgespielt hat. Denn Nils Reckemeier, eigentlich noch der Junioren-Klasse angehörig, mischte gleich in seinem ersten Jahr bei den Männern die Konkurrenz auf.

Als Newcomer stand er im Regionalliga-Team des ESV Eintracht – und war nicht nur bei allen fünf Renntagen bester Hamelner. „Es gab nur ein Rennen, bei dem ich in der Einzelwertung nicht unter die besten Drei gekommen bin“, sagt der 18-Jährige nicht ohne Stolz. Dieses schwächste Ergebnis war ein vierter Platz. „Nur einen Gesamtsieg habe ich nicht geschafft und den Wolfenbütteler Hendrik Becker konnte ich auch nicht schlagen – aber alle anderen mindestens einmal“, so Reckemeiers Bilanz. Zu Jahresbeginn ging er kurzfristig einmal „fremd“ und schloss sich für die Leichtathletik-Wettkämpfe der LG Wennigsen an. Neben Sondertraining im Laufen brachte ihm das auch die Landestitel mit der Wennigser Mannschaft im Crosslauf und beim Straßenlauf über 10 km.

Ab Frühjahr war wieder Triathlon angesagt und auch hier gab es Niedersachsen-Titel – im Duathlon und auf der Kurzstrecke. Trotz der zahlreichen Erfolge blieb der Gymnasiast mit besonderen Interessen für die Naturwissenschaften und den Sport bodenständig. „Es gibt immer noch genug andere, die besser sind als ich“, sagt er. Sein Vater und Trainer Andreas Reckemeier ist es nicht mehr. „Meine Ziele habe ich in diesem Jahr alle erreicht. Eines davon war, dass ich mal so gut, wie mein Vater werde“, sagt der Filius. Nun muss er sich neue Ziele suchen. Der Aufstieg in die 2. Liga ist eines, die Teilnahme an den Olympischen Spielen oder einer WM dagegen ein Traum.



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