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Diese Talente sind für den Nachwuchspreis der Sportgala nominiert

Jung und erfolgreich

HAMELN. Sie sind jung, talentiert und waren 2018 in ihren Sportarten sehr erfolgreich: Die Schwimmerin Alena Gemici (SV Hameln 13), das Rollkunstlauf-Paar Leonie Maluschka und Darian Asmussen (RST Hummetal) sowie die Volleyball-Mädchen des MTV Bad Pyrmont (U12/13) sind für den Nachwuchspreis nominiert, der im Rahmen der 15. Sportgala am 9. Februar in der Rattenfänger-Halle verliehen wird. Wir stellen die Nominierten vor.

veröffentlicht am 17.01.2019 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 06.02.2019 um 16:48 Uhr

Nominiert für den Nachwuchspreis der Sportgala: Das Rollkunstlauf-Paar Leonie Maluschka und Darian Asmussen (RST Hummetal), die Schwimmerin Alena Gemici (SV Hameln 13) und die Volleyball-Mädchen des MTV Bad Pyrmont. Fotos: aro/nls/privat

Autor:

Lilly Griese
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Alena Gemici (SV Hameln 13):Egal, ob Freistil, Schmetterling, Rücken oder Brust: Alena Gemici vom Hamelner Schwimmverein zählt in ihrer Altersklasse in Niedersachsen seit Jahren zu den besten Nachwuchstalenten. Als mehrfache Landesmeisterin des Jahrgangs 2006 schwamm die Hamelnerin auch 2018 wieder auf der Erfolgswelle und stellte zahlreiche persönliche Bestleistungen auf. Die Zwölfjährige sammelte Medaillen en masse. „Einige davon hängen bei mir zu Hause an einer Stange, der Rest ist in einem Schuhkarton“, erzählt die Vikilu-Schülerin. Doch nicht der Gewinn einer Goldmedaille war für sie persönlich der größte Erfolg, sondern der dritte Platz über 800 Meter Freistil bei der Norddeutschen Meisterschaft. Der Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr. „Ich trainiere bis zu sechsmal pro Woche in Hannover und noch zweimal in Hameln, wenn es zeitlich möglich ist.“ Ihre Leidenschaft zum Schwimmen wurde durch ihren älteren Bruder Marco geweckt: „Früher habe ich immer bei seinen Wettkämpfen zugeguckt. Irgendwann wollte ich dann auch damit anfangen und bin nun seit dem Kindergarten dabei.“ Und das sehr erfolgreich. 2018 war die junge Schwimmerin erstmals bei der Deutschen Meisterschaft am Start – und wurde bei ihrem DM-Debüt im Mehrkampf Zwölfte. Das gute Ergebnis will sie 2019 noch toppen: „Ich will ins Finale.“


Leonie Maluschka und Darian Asmussen (RST Hummetal): Sie holten 2018 Gold für Deutschland: Beim Interland-Cup in den Niederlanden gewannen Darian Asmussen und Leonie Maluschka vom RST Hummetal bei den Minis den Titel im Paarlaufen. Außerdem holte das junge Rollkunstlauf-Duo Gold bei der deutschen Meisterschaft. Leonie und Darian, die seit 2014 als Paar an den Start gehen, räumen einen Titel nach dem anderen ab. In Deutschland haben sie im vergangenen Jahr so gut wie alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. „Leonie undDarian sind sehr talentiert und trainingsfleißig“, lobt RST-Trainerin Vanessa Grimm das junge Rollkunstlauf-Paar. Beide gehören seit 2016 zum Bundeskader und sind auch im Einzel sehr erfolgreich. Die elfjährige Leonie wurde Landes- und Deutsche Meisterin in der Kür sowie Deutsche Vizemeisterin in der Pflicht. Ein Highlight war der Start beim Europa-Cup: „Es ist der höchste internationale Wettbewerb zu dem man in ihrer Altersklasse nominiert werden kann“, so Grimm. Auch Darian wurde Norddeutscher Meister in der Kür und ebenfalls für den Interland-Cup nominiert. Hier ging er mit Leonie auch im Paarlauf an den Start und gewann den Titel. „Und das gleich beim ersten internationalen Wettbewerb. Ich bin sehr stolz auf die beiden. Das war ein großer Erfolg“, sagt Grimm und hofft, dass Leonie und Darian 2019 an ihre starken Leistungen anknüpfen können.


MTV Bad Pyrmont (U12/U13-Volleyballteam): Die Volleyball-Mädchen des MTV Bad Pyrmont schrieben 2018 bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften Vereinsgeschichte. Nach dem Triumph bei der U13 gewann das Erfolgsteam von Trainerin Martina Nöltker auch bei der U12 den Titel. Und das in fast unveränderter Aufstellung. Klar, dass Meistertrainerin Martina Nöltker mächtig stolz auf ihre Golden Girls ist: „Alina, Victoria, Neele, Elisa, Mathea, Amelie und Olivia haben alles gegeben und bis zum letzten Ballwechsel grandios gekämpft. Mit dem Titel haben wir uns selbst ein bisschen überrascht.“ Denn zu den Titelfavoriten zählten eigentlich die traditionell starken Seriensieger aus Weser-Ems. „Für uns war schon die Qualifikation für die Nordwest-DM ein Highlight. Dann auch noch zu gewinnen, ist der absolute Knaller“, schwärmt Nöltker noch heute. Denn ihre Mädels waren im Schnitt jünger und kleiner als die Gegner, ihr Siegeswillen war aber dafür umso größer. Sie haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert und sind am Ende über sich hinausgewachsen. „Meine Mädels haben sich riesig gefreut – auch über die Einladung zur Sportgala. Lange feiern können sie aber nicht, denn am nächsten Tag sind die Bezirksmeisterschaften.“ Und da soll der nächste Titel her.



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