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Nach 3:5-Fehlstart drehten Emmerthals Handballer auf und stürmten mit 21 Siegen in Folge zurück in die Landesliga

„Erst fing die TSG ganz langsam an, aber dann ...“

veröffentlicht am 21.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 17:21 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Erinnern Sie sich? Vor mehr als 30 Jahren trällerten die Gebrüder Blattschuss „Erst fang’ se janz langsam an, aber dann...“. Ähnlich verlief auch die Saison 2011/12 der TSG Emmerthal in der WSL-Oberliga. Nach dem klassischen Fehlstart mit 3:5-Punkten reichte es Handball-Chef Stephan Kutschera. Er trennte sich von Trainer Danilo Loncovic und holte mit Ralph Schönemeier einen neuen Coach an die Emmer. Ein absoluter Glücksgriff!

Denn nach drei Abstiegen in Folge – aus der Oberliga Niedersachsen in die WSL-Oberliga – erwachten die Handballer des Traditionsvereins über Nacht aus dem Dornröschenschlaf. Und mit Motivationskünstler Schönemeier kehrte endlich der fast schon legendäre Emmerthaler Kampfgeist zurück ins Team. Ganz wichtig, denn damit waren auch die Fans wieder zufriedengestellt. Schnell schalten und die neue Situation optimal umsetzen – zwei Dinge, die beim Handball von entscheidender Bedeutung sind, funktionierten plötzlich wieder bei der TSG.

Der Höhenflug folgte übrigens ohne große Veränderungen und Umbaumaßnahmen innerhalb der Mannschaft. Ralph Schönemeier drehte einfach mal an der einen oder anderen Schraube, und schon lief der Motor bis ins Ziel wieder richtig rund. Mit Vollgas und einer sehenswerten Bilanz von 21 Siegen in 21 Spielen warfen sich die Emmerthaler zurück in die Landesliga. Und das mit einer Mannschaft, die bestens harmonierte. Neben dem regionalligaerfahrenen Christian Raddatz als „Leitwolf“ vertraute Schönemeier vor allem jungen Talenten. Ein Konzept, das aufging. Denn nicht nur Tobias „Turbo“ Brackhahn, Arnold Schorich oder Christopher Beims lösten ihre Aufgaben optimal.



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