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Taekwondo-Talent Annika Schendler als Sportlerin des Jahres nominiert

„Eine megagroße Ehre“

Sie ist als mehrfache Deutsche Meisterin eines der erfolgreichsten Taekwondo-Talente von Redfire Bad Münder: Annika Schendler feierte 2018 in Taiwan ihr WM-Debüt. Wir stellen die 16-Jährige, die als Sportlerin des Jahres nominiert ist, vor.

veröffentlicht am 02.01.2019 um 09:51 Uhr
aktualisiert am 02.01.2019 um 13:20 Uhr

Mit 16 Jahren eines der erfolgreichsten Taekwondo-Talente von Redfire Bad Münder: Annika Schendler feierte 2018 in Taiwan ihr WM-Debüt. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

„Ich habe immer davon geträumt, einmal bei einer Weltmeisterschaft zu starten“, erzählt Annika Schendler, die mit 16 Jahren eines der erfolgreichsten Taekwondo-Talente von Redfire Bad Münder ist. Dass ihr Traum im November 2018 bei der Poomsae-WM in Taipeh (Taiwan) Wirklichkeit wird, konnte die mehrfache Deutsche Meisterin im Einzel, Paarlauf und im Team erst gar nicht glauben. Von der DTU, dem einzigen in Deutschland anerkannten Fachsportverband für olympisches Taekwondo, wurde sie erstmals für den WM-Kader der Nationalmannschaft nominiert. „Es ist eine megagroße Ehre, bei einer WM für Deutschland starten zu dürfen. Darauf bin ich sehr stolz.“ Vor ihrem WM-Debüt war die 16-Jährige, die im Einzel der Juniorinnen bis 17 Jahre an den Start ging, „total aufgeregt. Das war ein unglaubliches Gefühl.“ Zum Medaillengewinn reichte es bei ihrer ersten WM zwar noch nicht, aber als Zwölfte war Schendler am Ende immerhin die drittbeste Europäerin in der mit 38 Starterinnen am stärksten besetzten Wettkampfklasse. In ihrer jungen Karriere hat Schendler schon viele Titel gewonnen. „Die Erfolge bekommt man nicht geschenkt. Ich trainiere bis zu sechsmal pro Woche“ – seit 2015 bei Redfire in Bad Münder. Die Talentschmiede von Vize-Weltmeister Christian Senft zählt im Poomsae zu den erfolgreichsten Taekwondo-Vereinen in Deutschland. Ihr Talent haben Annika und ihr 13-jähriger Bruder Tim, der ebenfalls Deutscher Meister ist, von ihrem Vater Dirk quasi in die Wiege gelegt bekommen: „Mein Papa hat mich vor zehn Jahren zum Taekwondo-Training mitgenommen. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass ich dabei geblieben bin.“



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