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Sportgala: Hamelns Meister-Volleyballer vom VfBHW als Mannschaft des Jahres nominiert

Eine geballte Ladung Routine

Die bunte Sportwelt hat sicherlich viele Weisheiten zu bieten, doch eine passt wohl ganz besonders: Es gibt keine jungen oder alten Spieler, sondern nur gute oder schlechte. Die Volleyballer des VfBHW Hameln haben diese Erkenntnis aber noch ein wenig optimiert, fast maximiert: Sie sind alle schon ein kleines bisschen älter und trotzdem immer noch sehr gut.

veröffentlicht am 05.12.2018 um 18:45 Uhr

Souveräner Meister in der Bezirksliga und Aufsteiger in die Volleyball-Landesliga: Die Männer des VfBHW Hameln. Foto: Müller/pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Je oller, je doller eben, denn mit über 650 Jahren geballter Routine und Cleverness marschierten die „Netzkönige“ von der Wilhelm-Busch-Straße quasi im Eiltempo durch die Bezirksliga und hatten den Titel bereits – wie auch schon im Vorjahr – erneut vorzeitig in der Tasche.

Mit einer Saisonbilanz zum Einrahmen, denn die Hamelner feierten 13 Siege in 14 Partien und holten damit 39 von 42 möglichen Punkten. Die einzige Niederlage (0:3 in Halle) blieb nur eine unbedeutende Randnotiz, denn am Ende hatten die „Old Boys“ beim munteren Baggern, Pritschen und Schmettern nur ganze sieben Sätze abgegeben. Ohne auch nur eine einzige Zusatz-Schicht im Tiebreak.

Und nach der zweiten souveränen Meisterschaft in Serie entdeckte die möglicherweise älteste Volleyball-Mannschaft aus Deutschland, vielleicht sogar der Welt, dann auch plötzlich doch noch ihre Abenteuerlust wieder. Hatten sie nach dem ersten Titelgewinn noch schweren Herzens mangels sportlicher Perspektiven auf den Aufstieg in die Volleyball-Landesliga verzichtet, gab es jetzt keine zwei Meinungen über die Zukunft mehr. Nun war der nächste Schritt bei Spielertrainer Lars Dörbaum, Axel Steding, Stefan Müller, Peter Boldwin und Co. einfach fällig. Und der VfBHW Hameln dürfte den mutigen Ritt ins „Abenteuerland“ der 6. Liga auch noch nicht bereut haben. Zwar lief längst noch nicht alles nach Wunsch, die im Vorfeld von den „Old Boys“ befürchtete einseitige Rolle des Punktelieferanten haben aber andere Mannschaften übernommen. Vor allem in der Fremde kam der Aufsteiger bislang gut zurecht und sammelte schon drei Siege ein. In eigener Halle herrscht allerdings noch Nachholbedarf. Aber das wird im neuen Jahr noch kommen.



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