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Fußball: Bezirkspokalsieger SV Lachem-Haverbeck als Mannschaft des Jahres nominiert

Ein Triumph für die Ewigkeit

Es war ein Triumph für die Ewigkeit: Der SV Lachem gewann 2018 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Fußball-Bezirkspokal und ist als Mannschaft des Jahres nominiert worden. Wir stellen das Team von Trainer Tarik Önelcin vor.

veröffentlicht am 13.12.2018 um 09:01 Uhr

Ein Tag zum Einrahmen: Der SV Lachem/Haverbeck wurde am 10. Juni 2018 mit einem 2:0-Triumph in Stelingen sensationell Bezirkspokalsieger. Foto: aro
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Willkommen im Fußball-Himmel hieß es am 10. Juni 2018 beim SV Lachem-Haverbeck. Für den Dorfklub ein Tag für die Ewigkeit, denn erstmals wanderte der Fußball-Bezirkspokal nach dem 2:0-Sieg in Stelingen in die vereinseigene Vitrine. Auf den dortigen Ehrenplatz, versteht sich. Ein außergewöhnlicher Triumph, denn in der langen Wettbewerbshistorie durften sich zuvor aus heimischer Sicht nur der TuS Hessisch Oldendorf, die SpVgg. Bad Pyrmont, Preussen Hameln 07 und die SSG Halvestorf mit dem Pott schmücken.

„Das ist einfach nur ein geiles Gefühl. Alle sind bis über ihre Schmerzgrenze gegangen und haben sich mit dem Sieg dafür belohnt“, konnte Trainer Tarik Önelcin seinerzeit das Pokalwunder von Stelingen kaum fassen. Auch heute bekommt er immer noch Gänsehaut, wenn er an den Husarenstreich seiner Elf denkt. Denn als Favorit angereist war sein SV Lachem damals gewiss nicht, obwohl sich seine „Multi-Kulti-Gallier“ aus sieben Nationen vorrangig in der Fremde den Weg ins Finale bahnen mussten. Und das auch ziemlich überzeugend. Aerzen (3:0), Boffzen (9:2), Davenstedt (4:2) und Heiligenfelde (6:1) waren die Stationen. Dazwischen gab es sogar noch ein Freilos. Erst im Halbfinale beim 5:1 gegen den FC Lehrte durfte der SV Lachem erstmals in seinem Wohnzimmer antreten. Das Endspiel auf dem Waldsportplatz von Stelingen stand dann aber vor 600 Zuschauern – darunter das halbe Lachemer Dorf – zunächst unter keinem guten Stern.

Nach der relativ frühen gelb-roten Karte für Soner Aslan (59.) schien der ersehnte Pott trotz einer 1:0-Führung durch Flamur Dragusha (54.) in weite Ferne zu rücken. Doch nicht der TSV Stelingen bekam Oberwasser, sondern der SV Lachem die zweite Luft. Plötzlich wurde jeder Akteur zum „Kilometerfresser“ und spulte ein noch größeres Pensum ab. Allen voran Adem Avci („Ich bin in meinem Leben noch nie so viel gerannt wie heute“), der mit dem entscheidenden 2:0 (88.) dann auch noch seinem Ruf als Torjäger gerecht wurde. Inzwischen spielt er allerdings für den Oberligisten VfV Borussia Hildesheim. Aber auch ohne seinen Topstürmer setzte der SV Lachem-Haverbeck seinen Erfolgsweg fort. Allerdings nur in der Fußball-Bezirksliga mit dem Sturm auf Platz zwei. Im Pokal verließ die Önelcin-Elf das Glück dagegen schon früh. Auf Bezirksebene schied der Titelverteidiger in Halvestorf und auch auf Niedersachsenebene war schnell Endstation gegen den FC Hagen/Uthlede.



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