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Mai Pham Ngoc, Alena Gemici und Till Bache für den Nachwuchspreis der Sportgala nominiert

Drei Talente im Rampenlicht

HAMELN. Bei der Sportgala am 11. Februar stehen auch drei hoffnungsvolle Talente aus der Region im Blickpunkt: Trampolinspringer Till Bache (VfL Hameln), die Schwimmerin Alena Gemici (Hamelner SV) und die Rollkunstläuferin Mai Pham Ngoc (RESC Hameln) wurden für den Nachwuchspreis nominiert.

veröffentlicht am 30.01.2017 um 16:38 Uhr
aktualisiert am 30.01.2017 um 19:20 Uhr

Erfolgreich in der Luft, im Wasser und auf Rollen: Till Bache, Alena Gemici und Mai Pham Ngoc.

Mai Pham Ngoc ist in diesem Jahr so richtig ins Rollen gekommen. Ihre Welt sind die zweimal vier Rollen an ihren Schuhen. Und die haben die zehnjährige Rollkunstläuferin vom RESC Hameln über die deutschen Grenzen hinaus gebracht. Der Sieg bei der norddeutschen Meisterschaft und Rang sieben bei der DM waren für die C-Schülerin nur die Eintrittskarten für noch höhere Weihen. Beim Interland-Cup im schweizerischen Zürich startete die gebürtige Hamelnerin – ihre Eltern haben vietnamesische Wurzeln – nicht nur zum ersten Mal für Deutschland, sie wurde in der Einzelkonkurrenz der Minis bei der internationalen Premiere auf Anhieb Zweite. „Das war schon unglaublich“, meinte auch Dirk Brockmann, 2. Vorsitzender des RESC. „Das hat die Motivation, noch lange weiterzumachen, eher noch vergrößert. Aber bei allen Erfolgen ist Mai Pham immer bescheiden geblieben.“ Die Erfolge kamen aber nicht von ungefähr. Mai Pham, die seit ihrem vierten Lebensjahr auf den Rollschuhen steht, hat dafür hart gearbeitet. Viermal pro Woche schnürt sie die Rollschuhe zum Training, vor den wichtigen Wettkämpfen auch noch öfter. Und dass eine Trainingseinheit mit der früher selber international erfolgreichen Trainerin Laura Schacht drei Stunden dauert, ist eher die Regel als die Ausnahme.

Wenn Till Bache in der Halle Süd seine Trainingssprünge auf dem Trampolin macht, ist oft nicht mehr viel Platz zwischen ihm und der Hallendecke. Der 12-jährige „Überflieger“ des VfL Hameln kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken – gespickt mit zahlreichen Erfolgen. Die Siege bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften fallen fast schon in den Pflichtbereich, da haben die Erfolge beim Leine-Cup oder beim internationalen Ostsee-Cup für Till Bache schon einen deutlich höheren Stellenwert. Doch absolute Höhepunkte waren für Till Bache, der im Februar seinen 13. Geburtstag feiert, der Gewinn die Landesvizemeisterschaft mit dem VfL-Team und natürlich der Gewinn der Silbermedaille mit dem Team Niedersachsen bei der Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände in Dillenburg. „Den einfachen Salto und auch mit halber Schraube beherrscht Till bestens“, lobt ihn seine Trainerin Wiebke Schramm, die das Hamelner Talent dreimal in der Woche genau im Auge hat. Doch das soll nicht alles sein. Große Ereignisse werfen 2017 bereits ihre Schatten voraus. Die Ziel sind abgesteckt: die Teilnahme am Deutschen Turnfest in Berlin und die Qualifikation für die deutsche Einzelmeisterschaft. Und darauf wird beim Training schon hingearbeitet. Die Trainerin verriet auch schon mal die neuen Sprünge für die Kür: „Am Doppelsalto und Schraubensalto wird bereits hart gearbeitet.“

Wasser hat zwar keine Balken, dennoch fühlt sich Alena Gemici im Schwimmbecken pudelwohl. Im Medaillensammeln hat sie ihren Bruder Marco längst eingeholt, auch wenn für die zehnjährige Meisterschwimmerin des Hamelner SV mit der Landesmeisterschaft die höchste Region in Sachen Titelkämpfe erreicht ist. Und da räumte der Stern am heimischen Athletenhimmel 2016 mit acht Medaillen besonders kräftig ab. Über 100 und 50 m Freistil sorgte sie mit dem Gewinn der Goldmedaille für einen Paukenschlag. Ihre Stärken spielte die Schülerin des Vikilu-Gymnasiums auch schon über die Langstrecken aus. „Das ist in ihrem Alter schon außergewöhnlich“, stellte Schwimmwartin Nicole Titz fest. Über 400 m Lagen ist sie Zehnte und über 800 m Freistil Elfte der deutschen Bestenliste.“ Fast schon eine folgerichtige Entscheidung des Landesverbandes Niedersachsen, die „kleine Nixe“ von der Weser in den Nachwuchskader zu berufen. So trainiert sie schon seit Sommer 2015 neben drei Einheiten vor der Haustür zweimal wöchentlich im Leistungszentrum Hannover. Da ließ natürlich ihr erster großer Einsatz nicht lange auf sich warten. Die Teilnahme beim Ländervergleichskampf in Berlin wurde für Alena 2016 zum Saisonhöhepunkt.mha/kf



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