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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Das Fünfkampf-Team der LG Weserbergland

Die Golden Boys

WESERBERGLAND. Sie sind die Golden Boys der LG Weserbergland: Lennart Granzow, Gunnar Barke und Etienne Diatta triumphierten bei der Landesmeisterschaft in Hameln und holten den Niedersachsentitel im Fünfkampf.

veröffentlicht am 02.01.2018 um 15:49 Uhr
aktualisiert am 10.01.2018 um 12:41 Uhr

21 LG Weserbergland

Autor:

Matthias Abromeit

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Einen Niedersachsen-Titel mit Ansage – das ist für die Fünfkampf-Männer der LG Weserbergland der größte Erfolg des Jahres gewesen. Und dass sie ihn im eigenen Weserbergland-Stadion geholt haben, machte die Sache noch schöner.

8130 Punkte sammelten Lennart Granzow, Gunnar Barke und Etienne Diatta und verwiesen das Trio der LG Göttingen um 248 Zähler auf den Silber-Rang. Als Dritter der Wertung überraschte die zweite LGW-Mannschaft mit 7403 Punkten.

Und so war an jenem Spätsommertag im Hamelner Stadion bald nicht mehr die Frage, ob die LGW den Team-Titel holt, sondern nur wer die drei besten Hamelner Athleten sein und somit das erste Trio bilden würden. Da war alles offen. Auch dass Granzow als Mehrkampf-Spezialist die Nummer eins im Team sein würde, war keinesfalls in Stein gemeißelt. Denn ihn plagten seit dem Frühjahr langwierige Schulter- und Ellenbogenprobleme. Die waren beim Start in Hameln zwar vergessen, aber die Topform fehlte noch. Der famose Speerwurf auf 50,83 Meter brachte Granzow im internen Kampf allerdings an die Spitze. Gunnar Barke, durch seine Vergangenheit als Renn-Skifahrer ein besonders ausgeglichener Athlet der LGW, ließ sich aber nicht abschütteln. Die finale Disziplin, der 1500-Meter-Lauf, war an Spannung kaum mehr zu überbieten.

Vor dem Start hatte Granzow 139 Punkte Vorsprung auf seinen Vereinskollegen. Doch Barke kann viel ausdauernder rennen. 19 Sekunden nahm er seinem Rivalen ab. Doch das reichte nur, um den Rückstand auf 37 Punkte zu verkürzen. Ihren Platz im Sieger-Team hatten aber beide sicher. Und um den dritten Platz war ein noch härterer Kampf entbrannt. Tyl Rozok und Etienne Diatta trennen vor dem 1500-Meter-Lauf nur zwei Punkte, beim Ausdauerlauf holte Diatta neun Zähler mehr und seinen Kollegen damit ein. Für das Sprint-Ass der LGW ging damit ein höchst wechselvoller Wettkampf goldig zu Ende. Denn für ihn war der Wettkampf eigentlich ein Dreikampf. Diskus- und Speerwurf sind überhaupt nicht sein Ding. Erst wenige Tage vorher hatte er überhaupt die Wurfgeräte angefasst. Die dort errungenen Punkte waren verschwindend wenig. Doch ein gültiger Versuch im Weitsprung und der famose 200-Meter-Sprint ließen Diatta im Rennen. Und weil er auf der 1500-Meter-Strecke die entscheidenden anderthalb Sekunden schneller als Rozok war, schaffte er und nicht das Jugend-Talent den Sprung in die Gold-Mannschaft.

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