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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Handballerinnen des MTV Rohrsen II holen ohne Punktverlust den Titel

Der Zu-Null-Meister

veröffentlicht am 10.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Ganz hoch hinaus! Der Aufstieg in die Landesliga war das Ziel – und dieser Weg führte vom ersten Spieltag an schnurstracks und steil nach oben. Die Tabellenspitze in der Regionsoberliga wurde für sie schnell zum Stammplatz.

Die Handball-Frauen des MTV Rohrsen II waren in der Saison 2014/15 einfach nicht zu stoppen und ihre Leistung nicht zu toppen. 22 Spiele, 22 Siege, 44:0 Punkte – da staunte die Konkurrenz nicht nur, die bekam auch das große Flattern, wenn sie gegen den überragenden Zu-Null-Meister MTV Rohrsen II antreten musste. So wurde die Saison für die Mannschaft und Coach Steffen Rasch vom ersten Spieltag an zu einem Selbstläufer.

Große Probleme hatte allein der Trainer, wenn er die Mannschaft aufstellte. Bei seinem gut besetzten Kader musste er auch schon mal die eine oder andere Spielerin von seinem Spielberichtsbogen streichen. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, hieß es dann für Rasch. Doch bei seiner Suche fand das Rohrsener Urgestein immer die ideale Lösung. „Die richtige Mischung macht es“, schmunzelte der Erfolgscoach, der von Kindesbeinen das schwarz-weiße Trikot des MTV getragen hat, nach dem Aufstieg. Und wenn er seine Auswahl traf, stand bei Rohrsens Meistermacher Routine an erster Stelle. Die brachte vor allem Ute Abel mit ins Hohe Feld. Immerhin spielte sie – damals noch unter ihrem Mädchennamen Ute Topp – einige Jahre im Bundesliga-Team des Buxtehuder SV.

Gemeinsam mit Nina Griese, die Rohrsens Drittliga-Jahre noch in bester Erinnerung hat, hält sie die Fäden bei „der Zweiten“ fest in der Hand. „Mehr Erfahrung geht nicht. In der Abwehr sind die beiden eminent wichtig, im Angriff können sie es auch schon mal ein bisschen ruhiger angehen lassen“, sagte Rasch, der in der Offensive die Saison ohne Probleme und mit gewohnter Gelassenheit überstand. Ebenso wie sein Co-Trainer Frank Külper, der auch für die Statistik in Sachen Tore verantwortlich ist. 566 Striche musste er in der Punktspiel-Serie machen. Und die hatte er akribisch auf seine Spielerinnen verteilt. Am Ende der Jubel-Saison stand Annika Schaper in der Torschützinnenliste ganz oben. Gelistet waren natürlich auch Sarah Wäke, Malina Eberhardt, Jana Zentgraf, Lisa-Marie Konradt, Michelle Sonntag, Kathleen Goldberg, Ines Brandt, Christin Hofmann, Mara Duven, Sarah Hertel, Frederike Mewes, Svenja Pertz, Dorothea Heine, Katharina Roberts, Marijke Hoyer, Kathrin Harting und Mandy Habenicht. Sie komplettierten mit den drei Torhüterinnen Annabel Quick, Viviane Heinemeyer und Daniela Funck die Aufstiegsmannschaft.



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