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Bulat Schabasov vom 1. Karate Dojo Hameln gewann WM-Silber in Istanbul und ist als Sportler des Jahres nominiert

Der Meister des „imaginären Kampfes“

Der Meister des „imaginären Kampfes“: Bulat Schabasov vom 1. Karate Dojo Hameln gewann WM-Silber in Istanbul und ist als Sportler des Jahres nominiert.

veröffentlicht am 15.01.2019 um 15:31 Uhr

Die Körperspannung stimmt: Vizeweltmeister Bulat Schabasov ist beim Kata stets hoch konzentriert. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Dynamik, Körperspannung, Ausstrahlung – drei Faktoren, ohne die in der Disziplin Kata bei den Karatesportlern nichts läuft. Beim „imaginären Kampf“ ohne Gegner muss jede der zahlreichen Bewegungen punktgenau passen. Und genau das beherrscht Bulat Schabasov vom 1. Karate Dojo Hameln wie kaum ein Zweiter seiner Altersklasse. Deshalb verteidigte der 32-jährige Kampfsportler 2018 in Istanbul auch seinen bereits 2017 in Tschechien errungenen Vizeweltmeistertitel in der Altersklasse der Herren 30 erfolgreich. „Immerhin gegen Teilnehmer aus 36 Ländern. Erst im Finale musste ich mich gegen einen Konkurrenten aus dem Iran geschlagen geben“, erinnert sich der Hamelner an den Gewinn der Silbermedaille noch genau. Doch die Sammlung an Pokalen und Medaillen hatte Schabasov mit seinem starken Auftritt am Bosporus keinesfalls eingestellt. So erklomm der gebürtige Tschetschene nicht nur bei der Landesmeisterschaft, sondern auch bei zahlreichen internationalen Turnieren wie dem Arawaza-Cup und den East Open in Halle, aber auch bei den internationalen Leipzig Open den höchsten Platz auf dem Siegertreppchen. Nur bei der Deutschen Meisterschaft stand der Kämpfer von der Weser mit leeren Händen da. Aber nicht, weil er sich starker Konkurrenz beugen musste. Sondern wegen einer Oberschenkelverletzung, die er sich schon beim ersten Auftritt auf der Matte zugezogen hatte. Bei den Verantwortlichen des Deutschen Karate Verbandes (DKV) steht Bulat Schabasov aber weiterhin ganz oben auf der Liste. Und so hat er 2019 die Weltmeisterschaft und die European Master Games schon fest eingeplant.



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