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17-jähriger Newcomer der KG Hameln/Tündern gewinnt bei Landes- und Norddeutschen Meisterschaften jeweils Bronze

Beim Gewichtheben wird Marco Bruns zur „Kampfsau“

veröffentlicht am 18.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 17:21 Uhr

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Autor:

Rolf Henning Schnell

Auf den ersten Blick ist Marco Bruns ein eher ruhiger, etwas schüchtern wirkender Zeitgenosse. Aber beim Gewichtheben wird der 17-Jährige „zur Kampfsau“. Das sagt zumindest sein Trainer Roman Bossauer über ihn – und begründet auch warum: „Marco gehört bei uns zu den größten Talenten. Er quält sich im Training und wächst bei den Wettkämpfen oft über sich hinaus.“

Dass der Schiller-Schüler bei der Kampfgemeinschaft Hameln/Tündern landete, war Zufall. Vor etwa einem Jahr tauchte der Quereinsteiger eines Tages in der Rolf-Mertens-Halle am Rennacker auf, „weil ich mich an den Kraftmaschinen fit halten wollte“. Dabei wurde seine Neugier zu den in der Ecke liegenden Hanteln geweckt – und den Leuten, die sie scheinbar mühelos in die Höhe stemmten. Bei seinen ersten Versuchen wirkte Bruns zwar noch etwas unbeholfen, doch das änderte sich schnell. Auch Bossauer erkannte sein Talent und förderte es. Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Im Februar schaffte Bruns bei seinem Debüt in der 2. Nordliga 45 Kilogramm im Reißen und 65 im Stoßen. Von da an ging es steil bergauf. Bei den Niedersachsen- und Norddeutschen Meisterschaften holte das Gewichthebertalent drei Bronzemedaillen. Nicht schlecht für einen Quereinsteiger, der seine persönliche Bestmarke in den vergangenen Monaten gleich mehrfach toppen konnte. 161 Kilogramm im Zweikampf bedeutet für Bruns eine Steigerung von mehr als einem halben Zentner. Ob er seinen Traum, die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, schon 2013 verwirklichen kann, hängt davon ab, ob er die geforderten 210 Kilogramm im Zweikampf schafft. Wenn er weiter so fleißig trainiert, durchaus möglich. Unmöglich ist nichts…



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