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Nominiert als Sportler des Jahres: Triathlon-Talent Claas Reckemeier vom ESV Eintracht Hameln

Auf den Spuren seines älteren Bruders

veröffentlicht am 28.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:21 Uhr

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Was die Erfolge angeht, tritt Claas Reckemeier vom ESV Eintracht Hameln in die Fußstapfen seines älteren Bruders Nils, der inzwischen für die Zweitliga-Mannschaft von Hannover 96 startet. Der junge Triathlet zählt zu den besten Newcomern in Niedersachsen.

Bei der Landesmeisterschaft in Braunschweig triumphierte der „Goldjunge“ bei den A-Junioren auf der Sprint-Strecke. Und auch für das Regionalliga-Team des ESV ist der Junior im Einsatz – und das ebenfalls sehr erfolgreich.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Triathlon, aber Claas Reckemeier ist vielseitig. Denn auch alle drei Parts des Ausdauerdreikampfes hat er in den unterschiedlichsten Variationen zu seiner Profession gemacht und Erfolge gefeiert. Los geht es im Jahr mit dem Laufen, wenn die Cross-Saison ansteht. Dort startet er für die LG Wennigsen und verpasste den Mannschaftstitel bei der Landesmeisterschaft nur um zwei Sekunden. Denn diese zwei Sekunden war ein Teamkollege schneller und schnappte Reckemeier den dritten Platz im Meister-Trio weg. Rang vier mit der zweiten LGW-Mannschaft holte Reckemeier dennoch.

Nur wenig später tauschte der 17-jährige Aerzener das Trikot und startete für den ESV Hameln: erst im Cross-Duathlon, dann im normalen Duathlon. Platz drei bei der Landesmeisterschaft gab es auch dort. Erst mit den wärmeren Monaten kam auch das Schwimmen dazu, das er als Einzeldisziplin beim Hamelner SV betreibt. Die Triathlon-Saison begann – und da wandelte Claas auf den Spuren seinen zwei Jahre älteren Bruders Nils Reckemeier. „Eine gewisse Rivalität ist schon da. Claas vergleicht schon, wie schnell er und wie schnell sein Bruder vor zwei Jahren bei bestimmten Wettkämpfen war“, sagt Vater und Trainer Andreas Reckemeier. Vorteile hat der Jüngere der Brüder offenbar beim Schwimmen und Radfahren.

Dieses Talent brachte ihm Bronze bei der Triathlon-Landesmeisterschaft der A-Jugend in Bokeloh, bei der Niedersachsen-Meisterschaft der Männer in Braunschweig war er sogar Bester der A-Jugend-Wertung. Und auch in der Regionalliga-Mannschaft des ESV feierte Reckemeier Erfolge – auch, wenn er bisher nur über die Sprint- und noch nicht die olympische Distanz starten durfte. Er war stets einer der besseren ESVer und beim Rennen in Oldenburg der moralische Sieger. Eine Gruppe an der Spitze fuhr verbotenerweise im Pulk und Windschatten – Reckemeier nicht und verspielte damit eine Topplatzierung. Die Begründung offenbarte Größe. „Es ist verboten und dann macht man das nicht.“ Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit und die nötige Ruhe sind somit seine Trümpfe. Diese stechen zum Ende des Jahres wieder auf dem Rad. Dann beginnt die Rad-Cross-Saison in Reckemeiers viertem Verein, dem RRV Hameln. mha



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