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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Der Jugend-Achter des RV Weser Hameln

Die Bronze-Boys mit der „langen Kelle“

veröffentlicht am 05.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:21 Uhr

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Auuf dem Aasee bei Münster legte er sich kurz vor dem Ende der Rudersaison noch einmal mächtig in die Riemen – der B-Jugendachter des RV Weser Hameln. Bei der Deutschen Sprintmeisterschaft überraschten die 15 und 16 Jahre alten Ruderrecken mit der „langen Kelle“ im Finale und kehrten mit Bronze zurück ins Bootshaus an die Weser.

„Das ist der Hammer“, jubelte Trainer Jan Jedamski nach einem Endlauf, in dem durch Millimeter-Entscheidungen die Medaillen und Plätze vergeben wurden. In einem wahren Herzschlagfinale brachten es die Jungs von der Weser auf den Punkt: nach genau einer Minute fuhren sie hinter den Booten aus Krefeld und Limburg ins Ziel. „Unsere monatelange Trainingsarbeit hat sich mehr als ausgezahlt“, freute sich Erfolgscoach Jedamski.

Als die Startampel am Aasee auf Grün sprang, schaltete Schlagmann Maximilian Gümpel sofort den Turbo ein. Und bei hohem Tempo und einer optimalen 47er-Schlagfrequenz hielt Steuermann Jacob Lohmann seinen Weserbergland-Achter auf der 350 Meter langen Sprintstrecke bestens auf Kurs. Doch bei einem Achter läuft nichts, wenn nur zwei starke Typen im Heck sitzen. Im Paradeboot heißt es natürlich für das komplette Team „volle Kraft voraus“.

Also vom Steuermann bis hin zum Mann im Bug, wo Linus Wollenweber im sogenannten „Blumenkasten“, dem schmalsten Platz im Boot, seine Stammposition einnimmt. Direkt vor ihm rudert Eike Stei-nert. Für seinen Trainer neben den Teamkollegen Linus Wollenweber, Maximilian Gümpel und Moritz Quast „eines der größten Talente des RV Weser“. Auf Platz drei sitzt Claas Cramer, vor ihm Lorenz Garbe. Platz fünf nimmt der 15-jährige Moritz Quast ein, neben dem Steuermann der Jüngste im Hamelner Achter. Die beiden Positionen hinter dem Schlagmann haben Niklas Hölscher und Frederik Schucht im Griff.

Bronze macht bei Jedamskis Jungs schon jetzt Lust auf mehr. Deshalb gehen sie mit einem klaren Ziel ins neue Ruderjahr: 2014 wollen die acht Bronze-Boys erneut auf dem Treppchen stehen. Dann vielleicht sogar ganz oben.kf

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