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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Der B-Junioren-Achter des RV Weser holt Bronze bei der Deutschen Sprintmeisterschaft

Das Boot der Harmonie

WESERBERGLAND. Der Achter der B-Junioren des RV Weser Hameln gewann Bronze bei der Deutschen Sprintmeisterschaft: Das Hamelner Paradeboot der Nachwuchs-Ruderer zählt zu den zehn Teams, die als Mannschaft des Jahres nominiert sind. Unter www.sportgala-weserbergland.de können Sie bei der Sportgala ihre Favoriten wählen.

veröffentlicht am 06.12.2017 um 15:27 Uhr
aktualisiert am 06.12.2017 um 16:08 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Auf dem Salzgitter-See legten sie sich mächtig in die Riemen. Der B-Junioren-Achter des RV Weser Hameln machte die Überraschung bei der Deutschen Sprintmeisterschaft mit dem Gewinn der Bronzemedaille perfekt. Überraschend deshalb, weil der erfolgreiche Kader erst nach den Sommerferien zu einer festen Einheit zusammenfand. „Als die Saison begann, saßen sie alle noch in kleinen Booten“, schilderte RV-Sprecherin Anne Gerlach die tolle sportliche Entwicklung des Nachwuchsbootes. Als Theo Nissel, Hendrik Fleige, Jonas-Maximilian Schleumer, Niklas Krinke, Eric-Marten Edler, Michel Kiehne, Joèl Maragos, Alexander Franke und Yassin Legien, der auch gleich die wichtige Rolle des Schlagmanns übernahm, erstmals gemeinsam im Junioren-Achter saßen, war für das Trainerduo Sebastian Stolte und Sebastian Schulte schnell klar: „Hier haben wir eine Besatzung gefunden, die bestens harmoniert.“ Dazu gesellte sich mit Julia Klemm eine Steuerfrau mit reichlich Erfahrung, denn sie gab 2016 bereits im Silber-Boot der A-Junioren die Kommandos und hatte auch da schon die Steuerseile fest im Griff. Mit seiner Top-Besatzung erlebte Coach Sebastian Stolte dann eine außergewöhnliche DM-Vorbereitung: „Bei dem Team entwickelte sich schnell so etwas wie eine Eigendynamik. Da hat auch bei den zahlreichen Trainingseinheiten kaum mal jemand gefehlt.“

So wurde der Start bei der Sprint-DM auch akribisch vorbereitet. Vor dem Auftritt in Salzgitter reiste das Hamelner Paradeboot extra noch einmal ins Trainingslager nach Hildesheim. „Das Sondertraining hat Früchte getragen und vor allem die Motivation unheimlich gefördert“, erinnert sich Anne Gerlach. Das Motto „Kräftig rudern und nicht schludern“ kam an. Die Tage auf dem Hildesheimer Kanal schweißte den Achter zu einer bestens aufeinander abgestimmten Einheit zusammen. Und als die dann bei der Deutschen auch noch auf dem Treppchen stand, konnten die beiden Trainer mächtig stolz sein. „Eine Sensation! Das Boot hat sich hervorragend geschlagen“, freute sich Stolte. Auch weil sich seine Leichtgewichtler sogar gegen die Konkurrenz der „schweren Boote“ durchsetzen konnten.

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