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Derby in Klein Berkel: 07 II kommt / Halvestorf hat Revanche gegen Rinteln im Visier

Zwei Kellerkinder warten auf Erleuchtung

Fußball (ro). Im dunklen Tabellenkeller der Bezirksliga suchen das Schlusslicht TSV Klein Berkel und der Vorletzte Preußen Hameln 07 seit Monaten verzweifelt nach dem Lichtschalter. Bislang erfolglos – und die plötzliche Erleuchtung ist eigentlich auch nicht mehr zu erwarten. Zu groß ist bereits der Abstand auf die rettenden Plätze. Da geht es im anstehenden Lokalderby am Sonntag (15 Uhr) eigentlich nur um die Position der roten Laterne. Gastgeber Klein Berkel würde das ungeliebte Objekt gerne an den Nachbarn weiterreichen, dabei hilft allerdings nur ein Sieg. „Wir müssen unsere nach Rinteln mitgereisten Fans für die desolate Vorstellung beim 0:3 entschädigen und Dreck fressen. Mehr will ich dazu nicht sagen“, macht TSV-Trainer Siegfried Motzner seine Position deutlich. Er hofft vor allem auf die Rückkehr von Torjäger Marco Blana, der zuletzt zweimal verletzt passen musste. Wieder im Team steht Agostino Di Sapia, fehlen werden dafür Tobias Meyer und Jan-Lukas Schmidt.

veröffentlicht am 03.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:21 Uhr

Auch Preußen-Spielertrainer Hassan Hamadi hat die bittere 1:2-Pleite der Vorwoche gegen den SV Degersen noch nicht verdaut und fordert jetzt eine Trotzreaktion von seiner Elf. „Wir kommen nicht als Punktelieferant und wollen uns anständig präsentieren“, lautet seine Marschroute. Das Tor wird erneut Routinier Jens Günther hüten, da sich Cord Meyer mittendrin im Prüfungsstress befindet. Der ohnehin dünne 07-Kader wird mit den A-Junioren Daniel Auge, Ibrahim Seyyar, Gabriel Berjawi, Mehmet Terzioglu und Samet Özoguz aufgefüllt.

Die SSG Halvestorf erwartet am Sonntag (15 Uhr) den SC Rinteln und hat sich am Piepenbusch mächtig viel vorgenommen. „Das magere 1:1 aus dem Hinspiel wurmt uns noch heute, das wollen wir nun korrigieren“, lässt SSG-Sprecher Siegfried Vietz im Vorfeld keine Zweifel am Ausgang der Partie. Trainer Ralf Fehrmann rechnet aber dennoch mit einem Geduldsspiel. „Rinteln wird sich hinten reinstellen und mit Mann und Maus verteidigen. Da müssen wir kühlen Kopf bewahren“, gibt er seinem Team um Kapitän Paul Walz mit auf den Weg zum erhofften Erfolg. Personalprobleme gibt es derzeit nicht.

Bei der SpVgg Bad Pyrmont erwartet Trainer An-dreas Loges am Sonntag (15 Uhr) gegen Aufsteiger TSV Kirchbrak vor allem Tore: „Meine Stürmer müssen endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis haben.“ Personell kann er auf seine Stammformation setzen.



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