weather-image

Emmerthal verliert in Springe 24:39 / Braun früh bedient

Zu viel geballert – Gerfen ist Meister im Verwerfen

Handball (kf). Das von vielen der 350 Zuschauern erwartete Debakel für die TSG Emmerthal blieb im Oberliga-Derby beim Spitzenreiter HF Springe zwar aus. Doch auch beim 39:24 (21:9) zeigte die Mannschaft von Trainer Danilo Loncovic dem Tabellenvorletzten klar die Grenzen auf. Die Springer verkrafteten auch den Ausfall von Ex-Nationalspieler Sven Lakenmacher problemlos. „Ich habe eine Knöchelentzündung. Die werde ich über Ostern auskurieren, um dann in Großenheidorn wieder fit zu sein“, sagte der Toptorjäger und schaute sich die Partie völlig entspannt gemeinsam mit Manager Peter Othmer an.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

Wenig zu sagen hatten sich nach dem Abpfiff Trainer Matthias Bra

Trainer-Vorgabe schnell wieder ad acta gelegt

In der ersten Viertelstunde sah es zunächst gar nicht nach einer klaren Angelegenheit des Titelanwärters aus, denn Emmerthal führte 3:1 und verkaufte sich bis zum 7:8 bestens. Springe leistete sich zu viele Fehlwürfe und die TSG zeigte das, was Trainer Matthias Braun gefordert hatte: Kampfgeist und das einfache Spiel nach vorn. Diese Vorgabe legten seine Akteure aber schnell wieder ad acta, und die klare Linie ging verloren. Dafür versuchten einige Akteure der abstiegsbedrohte Gäste völlig unnötig mit technischen Kunststückchen zu zaubern. „So etwas können wir uns überhaupt nicht erlauben“, kochte der TSG-Coach schon zur Pause.

Bis dahin hatten die Handball-Freunde die Führung auf 21:9 ausgebaut und deutlich gemacht, wer Herr im Haus ist. Erst nach dem 24:9 schaltete der Spitzenreiter nicht nur einen, sondern deutlich zwei Gänge zurück. So blieb der TSG eine derbe Abfuhr erspart. Viel Niveau hatte der zweite Durchgang wahrlich nicht mehr zu bieten. So sah es auch Danilo Loncovic: „Von den Emmerthalern ging einfach zu wenig Gefahr aus.“ Für seine Springer war es lediglich ein lockeres Schaulaufen, für die Emmerthaler sprang immerhin eine deutliche Resultatsverbesserung heraus. Dabei setzte Oberliga-Torjäger Peter Gerfen (279 Tore) trotz seiner elf Treffer aber kaum positive Akzente. Der Routinier versuchte die zweite Halbzeit zu einer „One-Man-Show“ zu gestalten, die jedoch völlig daneben ging. Am Ende war seine Fehlwurf-Quote deutlich höher als die Torausbeute.

Emmerthal: Waßmann, Herrmann – Brackhahn, Bauer (2), Vietmeyer, Kunze (2), Gerfen (11/5), Lity, Reinecke (1), Gödecke (1), Kutschera (4), Gericke, Möhlenbruch (3)

Hatte einen schweren Stand: Der Emmerthaler Julian Kutschera. aro

Springe: König, Kinne – Koß, Schmidtchen (4), Melching (4), Freier, Herrmann, (2), Backhaus, Hairston (8), Gorpishin (3), Bodenburg (2), Bierstedt (9), Wood (7/3).



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt