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TSC Fischbeck, TuS Rohden, TSV Nettelrede und TSV Hamelspringe kämpfen gegen den Abstieg

Zitterfinale: Wer bejubelt den Klassenerhalt?

Tore bejubeln – und nach 90 Minuten den Klassenerhalt in der Kreisliga feiern – das wollen am Sonntag nicht nur die Spieler des TSC Fischbeck (hier Tobias Engel/links und Matthias Hänel). Auch die Akteure des TuS Rohden, TSV Nettelrede und TSV Hamelspringe hoffen auf den finalen Befreiungsschlag.

veröffentlicht am 22.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:41 Uhr

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Foto: nls

Fußball (hjk). Die Kreisliga Hameln-Pyrmont bietet den Zuschauern am letzten Spieltag ein aufregendes Herzschlag-Finale am Tabellenende. Während an der Spitze alles zugunsten der 2. Mannschaft des HSC BW Tündern als neuem Meister und Aufsteiger entschieden ist und der SV Lachem als Vizemeister an der Aufstiegsrelegation teilnimmt, kämpfen im „Keller“ des Oberhauses noch vier Mannschaften um den Klassenerhalt. Als Absteiger in die Leistungsklasse steht bislang nur die SG Flegessen fest. Um den Klassenerhalt bangen derweil noch der TSV Hamelspringe, der TSC Fischbeck, der TSV Nettelrede und auch noch der Rangzwölfte TuS Rohden-Segelhorst. Die verschiedenen Rechenmodelle, wie die gefährdeten Mannschaften den Abstieg verhindern können, haben wir in einem Extra-Bericht auf dieser Seite zusammengefasst.

Der Abstiegsgipfel steigt am Sonntag (alle Spiele beginnen zeitgleich um 15 Uhr) in Fischbeck. Hier treffen mit dem gastgebenden TSC und dem TuS Rohden zwei Leidensgenossen im Direktduell aufeinander. „Dank unseres Sieges in Flegessen und Patzern der Konkurrenz sind wir wieder im Geschäft“, hofft Fischbecks Trainer Marcel Pöhler auf ein Happy End. Der Coach muss Schneeweiss und Sage-

biel ersetzen, dafür sind Bruns und Walford wieder dabei. Zuversicht herrscht auch in Rohden. „Wir waren in der ganzen Saison auf keinem Abstiegsplatz und werden es auch nach dem letzten Spieltag nicht sein“, kündigt Trainer Stephan Schroer selbstbewusst an. Neben den verletzten Jugan, Mauritz, Apelt und Becker muss er auch den gesperrten Cichocki ersetzen.

Trainer Schröer (Rohden). nls
  • Trainer Schröer (Rohden). nls

Abseits der Abstiegszone geht es am finalen Spieltag nur noch um die berühmte „goldene Ananas“. Guten Fußball verspricht die Partie zwischen Meister Tündern II und dem Tabellendritten Eintracht Afferde, die bereits um 12.30 Uhr angepfiffen wird. HSC-Trainer Jörn Waczynski muss auf Stegmaier, Bloß und Aprojanz verzichten. Eintracht-Coach Michael Söchting will die gute Saison seiner Mannschaft mit einem Dreier krönen. Nicht an Bord ist der verletzte Kusthrim Rama. Offen ist noch die Torwart-Frage, denn Tino Masur und Uli Adomat sind angeschlagen.

Trainer Andy Meissner verabschiedet sich am Sonntag „nach vier wunderschönen Jahren“ aus Bisperode. Trotz zahlreicher Ausfälle in seinem Ligakader will er im Spiel gegen den Vizemeister SV Lachem „mindestens ein Unentschieden“ erreichen.

Tschüss sagt auch Flegessens Trainer Dirk Heyder, der mit seiner bereits in die Leistungsklasse abgestiegenen Mannschaft bei WTW Wallensen gastiert. Mit stark ersatzgeschwächtem Team soll es einen versöhnlichen Saisonabschluss geben.

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