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Der Kreisliga-Absteiger ist über Urteil des Sportgerichts verärgert / Verein zieht sich in die 2. Kreisklasse zurück

Wut und große Enttäuschung beim TSV Hamelspringe

Fußball (gö/rd). Beim Kreisliga-Absteiger TSV Hamelspringe machen sich Wut und Enttäuschung breit. Der Zorn der Entrüstung richtet sich gegen den Kreisverband, der den Verein wegen der Vorkommnisse beim Punktspiel gegen SV Lachem mit hohen Strafen belegte. Aus „stillem Protest“ gegen das Sportgerichts-Urteil und weil Trainer Martin Göppert keine Mannschaft zusammenbekam, trat der TSV zum letzten Punktspiel beim SV Blau-Weiß Salzhemmendorf nicht mehr an (wir berichteten).

veröffentlicht am 26.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

Bei der Kreisliga-Begegnung gegen den SV Lachem am 30. April (1:1), wo der Schiedsrichter u. a. den Gästespielern Arslan Yirgit und Melik Öner die Rote Karte gezeigt hatte, war es zu Ausschreitungen gekommen.

Deshalb gab es ein Nachspiel vor dem Sportgericht. Yirgit hatte in die Zuschauermenge gespuckt und wurde bis 19. Mai gesperrt. Öner soll einem Besucher einen Tritt in den Unterleib versetzt haben. Der Spieler ist noch bis zum 31. August gesperrt..

Der TSV wurde zu einer empfindlichen Geldstrafe verdonnert, „weil wir nicht ausreichend genug gekennzeichnete Ordner mit entsprechender Binde auf dem Platz hatten. Unsere acht offiziellen Ehrenamtlichen genügten dem Sportgericht nicht. Und die Strafen für die Spieler sind viel zu gering ausgefallen“, so Jörg Höbeling, Abteilungsleiter vom TSV-Vereinspartner Germania Beber-Rohrsen.

„Wir fühlen uns unfair behandelt und verschaukelt“, ergänzt Dirk Vogt, der TSV-Fußballchef. Das schriftliche Urteil liegt noch nicht vor.

Derweil steht definitiv fest, dass der TSV Hamelspringe als Kreisliga-Absteiger in der nächsten Saison nicht in der Leistungsklasse spielen wird. Die bisherige 2. Mannschaft soll nun als 1. Herren der SG Beber-Rohrsen/Hamelspringe am Spielbetrieb der 2. Kreisklasse Hameln-Pyrmont teilnehmen.

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