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Nächste Heimpleite für VfL Hameln: 28:31 gegen Burgdorf

Wulff stinksauer: „Das ist Angsthasen-Handball“

Handball (jko). Weihnachten gilt gemeinhin als Fest der Liebe, der Freude und der Besinnung. Attribute die der VfL Hameln momentan ziemlich verinnerlicht hat, denn die Handballer präsentieren sich derzeit als die Weihnachtsmänner der Oberliga und verteilen munter Geschenke an die Konkurrenz. Darüber freute sich auch der TSV Burgdorf II und nahm die zwei Punkte gerne mit aus der Halle Nord. Nur zwei Wochen nach der Heimpleite gegen Liebenau erhielten die Aufstiegsambitionen des VfL den nächsten Dämpfer. Vor 300 entgeisterten Zuschauern setzte es mit 28:31 (16:17) die nächste Abfuhr gegen den Tabellenvorletzten. Spitzenreiter Lehrte gab sich dagegen keine Blöße und baute seine Führung beim 33:32 gegen Großenheidorn auf drei Zähler aus. „Das ist nicht zu akzeptieren. Das war Angsthasen-Handball, keiner ist draufgegangen. Ich habe den Eindruck, meine Spieler liegen schon unterm Weihnachtsbaum und wollen das Jahr ruhig ausklingen lassen“, nahm Trainer Hajo Wulff kein Blatt vor den Mund. Der Chefcoach musste die Partie machtlos aufgrund seiner Sperre (wir berichteten) von der Empore verfolgen. Von Beginn an leisteten sich die Hausherren eine hohe Fehlerquote im Angriff und ließen reihenweise beste Möglichkeiten aus. Dadurch wurden die couragiert auftretenden Gäste regelrecht aufgebaut. Der Abstiegskandidat packte die Chance beim Schopf, insbesondere Jannis Fauteck (6), Thomas Bergmann und Frederic Repke (beide 5) durften machen, was sie wollten. Beim 5:4 nach neun Minuten, beim 23:22 in der 41. oder beim 26:24 in der 50. Minute lag der VfL zwar jeweils in Führung, doch es blieben Momentaufnahmen. Die letzten 180 Sekunden spiegelten eigentlich den gesamten Spielverlauf wider. Nach dem 28:28 durch Oliver Glatz trafen die Hamelner überhaupt nicht mehr, Burgdorf hingegen netzte noch dreimal ein und jubelte über die Sensation des Wochenendes. Kapitän Glatz, der den gesperrten Trainer auf der Pressekonferenz vertrat, suchte erst gar nicht nach Ausreden: „Alles was wir uns vorgenommen haben , hat nicht geklappt. Wir sind hinten nicht aggressiv aufgetreten, im Angriff haben wir zu früh abgeschlossen und einfach zu viele Freie verworfen. Die Niederlage geht in Ordnung.“

veröffentlicht am 13.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:41 Uhr

Dicke Luft beim VfL: Der Burgdorfer Fauteck setzt sich gegen Sch

Gäste-Trainer Dirk Pauling sah es ähnlich: „Wir haben verdient gewonnen, weil wir den Sieg letztlich mehr gewollt haben.“

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Schubert (8), Heemann (6), Raddatz (5), Glatz (2), Emmel (2), Pille (2), Höltje (2/2), Meier (1), Hylmar, Wick, Clausing.

Machtlos auf der Empore:

Der gesperrte VfL-Trainer Hajo Wulff konnte das Debakel gegen Burgdorf II nicht verhindern.

Foto: nls



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