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Der neue Coach Dietmar Harland kennt den Bezirksligisten TSV Klein Berkel bereits aus dem Effeff

„Wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“

Fußball. Wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören. Das sagt jedenfalls der Volksmund. Trainer Siegfried Motzner, der sich beim Bezirksliga-Aufsteiger TSV Klein Berkel als Meister und Pokalsieger Richtung Tündern verabschiedete, nahm sich diese Worte offenbar zu Herzen. „Siggi hat hier in Klein Berkel einen Super-Job gemacht. Ich hoffe, dass ich seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann“, sagt sein Nachfolger Dietmar Harland. Die Voraussetzungen sind eigentlich ganz gut. Denn seine neue Mannschaft kennt Harland, der zuvor in Klein Berkel und Tündern als Juniorentrainer arbeitete, schon aus dem Effeff: „Das Ziel ist der Klassenerhalt, ganz klar.“

veröffentlicht am 23.07.2010 um 21:35 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 11:17 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Die Befürchtung, dass der TSV sich zu einer Fahrstuhlmannschaft entwickelt, hat der 48-Jährige nicht, „weil wir uns sehr gut verstärkt haben“. Durch die Neuzugänge Dominic Meyer und Fabian Kowalski (beide Preußen Hameln), Domenique Glaubitz und Marcel Spatz (beide BW Tündern), Sascha Herrmann (SpVgg. Bad Pyrmont), Jan Seifert (TB Hilligsfeld), Christoph Salein (SSG Marienau) und Andrej Weirich (TSG Emmerthal) ist der Kader im Vergleich zur vergangenen Kreisliga-Saison auf den ersten Blick wesentlich ausgeglichener besetzt, obwohl einige Leistungsträger wie Lars Melzer (SV Lachem) und Simon Sagebiel (TSG Emmerthal) den Verein verlassen haben. Sein Eindruck: „Die Mischung stimmt.“

Ob Jan Koss, der aus beruflichen Gründen eigentlich nur noch im Notfall aushelfen will, vielleicht doch weitermacht, steht noch nicht fest. Harland hat jedenfalls die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Denn schon kurz vor dem Saisonstart ist die Verletztenliste lang. „In der Abwehr fällt mit Tobias Meyer, Jan Seifert und Julian Rose fast die komplette Viererkette aus.“ Wenn das Trio nicht rechtzeitig zum Bezirkspokal-Derby gegen Landesligist Preußen Hameln (Freitag, 30. Juli) fit werden sollte, wird die Harland-Elf wohl notfalls mit Libero spielen. Das Pokalspiel gegen 07 ist für den TSV-Coach die Generalprobe für den ersten Bezirksliga-Spieltag gegen den TSV Barsinghausen, der für Harland neben dem FC Springe, BW Tündern und der SpVgg. Bad Pyrmont zu den Titelfavoriten zählt. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Selbst wenn wir in dem einen oder anderen Spiel Lehrgeld zahlen müssen, gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken“, so Harland. Er sei davon überzeugt, „dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.“ In dem jungen Team, das mit hoffnungsvollen Talenten gespickt ist, steckt viel Potenzial.



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