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Handball: Emmerthals Coach im Interview

„Wo ist die Heimstärke hin, Herr Raddatz?“

EMMERTHAL. Vor dem Heimspiel gegen Verbandsliga-Tabellenführer TuS Vinnhorst (Sonntag, 17 Uhr) stand Emmerthals Handball-Coach Christian Raddatz im Dewezet-Interview Rede und Antwort.

veröffentlicht am 27.10.2017 um 16:25 Uhr

Emmerthals Trainer Christian Raddatz tüftelt noch an der Taktik für das Vinnhorst-Spiel. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Christian Raddatz, am Sonntag kommt Vinnhorst nach Emmerthal. Kann die TSG dem Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga die erste Niederlage der Saison beibringen?
Wir werden sicher alle Hebel in Bewegung setzen, aber das wird richtig schwer. Die Vinnhorster haben einen ganz starken Kader, und gegen den muss schon alles optimal laufen, wenn man tatsächlich gewinnen will. Und die dürfen keinen guten Lauf erwischen und auch nicht ihren besten Tag gegen uns haben.


Werden Sie versuchen, den Tabellenführer mit einer besonderen taktischen Variante zu überraschen?
Nein, wir starten mit unserer bewährten Aufstellung und Formation. Große Umstellungen und taktische Varianten würden die Jungs auch nur unnötig belasten. Und alles andere muss sich aus dem Spiele heraus ergeben.

Wo ist die alte Heimstärke der TSG Emmerthal hin? Nach dem Aufstieg gelang ausgerechnet in eigener Halle bislang noch kein Sieg.
Im ersten Spiel war es alles noch eher ein Abtasten in der neuen Spielklasse, beim zweiten Unentschieden gegen Braunschweig fehlte das Glück. Aber bei der Niederlage gegen Barsinghausen haben wir uns zu viele Fehler geleistet. Jetzt hoffe ich natürlich, dass wir gegen Vinnhorst wieder die alte Heimstärke abrufen.


Wie hat sich die Mannschaft spielerisch weiterentwickelt, und wie hat sich der Verjüngungsprozess fortgesetzt?
Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter und die jungen Spieler werden immer mehr eingebunden. Aber man hat in den ersten Spielen auch gesehen, dass die älteren Spieler wichtig sind. Die Youngster müssen sich erst einmal an die Verbandsliga gewöhnen. Auch weil da deutlich griffiger gespielt wird. Lukas Hucht-hausen hat schon gute Spiele gemacht, und auch Lars Lehmann kommt wieder in Tritt.

Können Sie sich vorstellen, dass die TSG Emmerthal mittelfristig auch mal wieder den Sprung in die Oberliga schafft?
Vorstellen kann ich mir das schon. Aber nur, wenn viele Dinge passen. So muss vor allem der Umbruch optimal gelingen und die Mannschaft muss sich in den kommenden Jahren natürlich auch ständig weiterentwickeln. Hinzu kommt aber auch, dass es nicht nur sportlich klappen muss. Dann müssten auch im Verein die Strukturen für die Oberliga ausreichen.

Interview: Klaus Frye

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