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Spielgemeinschaft mit Springe ist für Hamelns Handball-Manager Björn Schubert kein Thema

„Wir wollen es aus eigener Kraft schaffen“

Hameln. Angeblich soll es schon einen unterschriftsreifen Vertragsentwurf über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den Handballfreunden Springe und dem VfL Hameln geben. Aber im Dewezet-Interview sagt Hamelns Handball-Manager Björn Schubert, dass eine Spielgemeinschaft mit Springe für den VfL kein Thema sei.

veröffentlicht am 08.09.2015 um 10:56 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Die Handballfreunde Springe, die in dieser Zweitliga-Saison einige ihrer Heimspiele in der Rattenfängerhalle austragen, denken über eine Spielgemeinschaft mit dem VfL Hameln nach. Ist das ein Thema für den VfL?

Das war nie für uns ein Thema und wird es auch nicht sein. Wir haben auch zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Gespräche geführt.

Angeblich soll es schon einen unterschriftsreifen Vertragsentwurf über eine mögliche Zusammenarbeit geben. Das munkelt man jedenfalls…

Davon weiß ich nichts. Uns liegt kein Vertragsentwurf vor. Selbst wenn es einen geben sollte, würde der uns nicht interessieren. Frank, Oliver und ich (Rosenthal, Glatz und Schubert kümmern sich beim VfL Hameln um das Management) haben zu keinem Zeitpunkt mit irgendwem aus Springe über das Thema gesprochen.

Und auch keine andere Person vonseiten des Vereins?

Das glaube ich nicht. Der Verein selber hat ja mit uns nicht zwingend was zu tun, weil die 1. Herrenmannschaft des VfL ja ausgegliedert wurde.

Auch wenn eine Spielgemeinschaft mit den HF Springe für den VfL nicht infrage kommt. Sind gemeinsame Heimspieltage in der Rattenfängerhalle für Sie eine Überlegung wert? Am vergangenen Samstag haben die Handballfreunde und der VfL in zwei verschiedenen Hallen fast zeitgleich gespielt.

Das ist für uns auch kein Thema. Wir haben keine Ambitionen mit den Springern gemeinsame Sache zu machen. Auch in Zukunft nicht.

Wäre ein Partner wie die Handballfreunde Springe als Zweitligist nicht hilfreich, wenn der VfL die Chance haben sollte, in die 3. Liga aufzusteigen?

Ob das dadurch einfacher wird, die 3. Liga zu realisieren,

vermag ich nicht zu sagen.

Wer weiß, was dann geschieht? Wenn wir irgendwann einmal in der Situation sein sollten, dann wollen wir das auch

aus eigener Kraft schaffen.

Ohne die Springer. Egal, was passiert.

Der VfL will also seinen eigenen Weg gehen.

Ja. Wir greifen das Thema, was eine mögliche Zusammenarbeit mit den Handballfreunden angeht, von unserer Seite nie auf. Das kommt immer nur aus Springe. Die Geschichten dazu erfahren wir immer nur aus der Zeitung oder aus dem Internet.

Wie würden Sie denn reagieren, wenn das Management der HF Springe auf den VfL zukäme. Wären Hamelner Handballer zumindest gesprächsbereit?

Wenn es von unserer Seite die Absicht gäbe, mit den HF Springe zusammenzuarbeiten, würde es Sinn machen, die Gespräche zu führen. Aber die Absicht ist nicht da. Von daher würden sich die Gespräche erübrigen.

Interview: Andreas Rosslan



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