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Nach zwei Abstiegen starten Hamelns Basketballer mit Neu-Coach Tobias Stender den Neuanfang

„Wir sind nicht der Favorit“

HAMELN. Nach zwei Abstiegen in Folge starten Hamelns Basketballer den Neuanfang in der Bezirksoberliga. Wir haben vor dem Heimspiel gegen Titelfavorit Langenhagen mit Neu-Coach Tobias Stender über seinen neuen Trainerjob und die Ziele gesprochen.

veröffentlicht am 13.09.2018 um 00:00 Uhr

Mit 30 Jahren der Älteste im Team: Hamelns neuer Basketball-Coach Tobias Stender. Foto: Privat
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Für die Basketballer des VfL Hameln beginnt Samstag um 19 Uhr in der Einsiedlerbach-Halle die neue Saison – nach zwei Abstiegen in Folge soll in der Bezirksoberliga der Neuaufbau starten. Tobias Stender ist der neue Trainer, der diesen Weg mit dem VfL gehen soll. Auch er lernte einst bei Hamelns Basketball-Urgestein Heinrich Lassel das ABC seines Sports. Im Interview spricht Stender über seinen neuen Trainerjob und die Ziele.


Herr Stender, Sie waren lange in Düsseldorf. Wie haben Sie den Weg zurück in Ihre Heimat gefunden?
Tobias Stender: Ich hatte in Hameln Hotelfachmann gelernt und bin mit meiner Freundin nach Düsseldorf gezogen. Aber auf Dauer hat mich der Schichtdienst kaputtgemacht. Da musste ich mir etwas Neues überlegen.

Und das war der Trainerjob in Hameln?
Nein, ich will in Hannover Sport und Lebensmittelkunde studieren und Berufsschullehrer werden. Da wir ohnehin auch aus Düsseldorf oft am Wochenende nach Hameln gekommen waren, weil wir hier Freunde und Familie haben, lag es nahe, wieder ganz nach Hameln zu ziehen.


Und wie kam nun der Job als Trainer?
Heinrich Lassel hatte irgendwann davon gehört, dass ich zurückkomme. Und sofort hatte ich einen Anruf. Ich wollte aber in erster Linie selber spielen. In Düsseldorf war ich mit meinem dortigen Team gerade in die 2. Regionalliga aufgestiegen. So bin ich nun Spielertrainer geworden, weil es keinen anderen Kandidaten gab.

Ist das zeitlich zu schaffen?
Dreimal Training für zwei Stunden kriegt man schon unter. Ich wohne ja vor Ort. Und mit der S-Bahn ist man auch schnell in Hannover. Ich muss nur meine Blöcke im Studium geschickt legen.

Haben Sie Erfahrungen als Trainer?
Früher habe ich in Hameln Jugend-Mannschaften trainiert. Und jetzt im Sommer habe ich noch den C-Trainer-Schein gemacht. Der ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, aber ich darf jetzt sogar Regionalliga-Teams trainieren. Das ist aber mit dem VfL derzeit absolut kein Ziel.

Welches Ziel haben Sie dann mit dem VfL?
Wir haben einen sehr großen Kader, aber da sind auch viele aus der U18- und U20-Jugend dabei. Das sind Spieler von Regional- bis Bezirksliga-Niveau. Mein Job ist es, die alle möglichst auf ein Level zu bringen. Aber oben mitspielen will ich trotzdem.

Der neue VfL-Kader: Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel (von links) mit Jan Feuersenger, Spielertrainer Tobias Stender, Nick Handschuhmacher, Lars Feuersenger, Thomas Behn, Hendrik Wollenberg, Sven-Thiemo Klose, Jonas Wagner, Stefan Krause und Ol
  • Der neue VfL-Kader: Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel (von links) mit Jan Feuersenger, Spielertrainer Tobias Stender, Nick Handschuhmacher, Lars Feuersenger, Thomas Behn, Hendrik Wollenberg, Sven-Thiemo Klose, Jonas Wagner, Stefan Krause und Ole Stender. Foto: privat


Und wie sieht es mit dem Aufstieg aus?
Normalerweise hätte ich gesagt, dass wir das schon jetzt wollen. Aber mit der Reserve des SC Langenhagen haben wir einen extrem starken Rivalen. Da spielen fast nur Leute, die im vergangenen Jahr mit der ersten Mannschaft in die 1. Regionalliga aufgestiegen sind. Die werden vielleicht sogar ohne Niederlage hoch gehen.


Und gegen den Titelfavoriten startet der VfL am Samstag.
Ja. Da bleibt nur die Hoffnung, dass sie noch nicht ganz so eingespielt sind. Wenn eine Überraschung gelingen kann, dann am Start. Aber eindeutiger Favorit sind die trotzdem.

Interview: Matthias Abromeit



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