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Oswalds schonungslose Analyse / 07-Trainer fehlen die Alternativen

„Wir sind gegen VfB Oldenburg an unsere Grenzen gestoßen“

Fußball (ro). Auch am gestrigen Montag saß der Stachel der fast schon historischen 1:7-Heimpleite gegen den VfB Oldenburg (wir berichteten) noch tief im Preußenlager. „Wir sind ganz klar an unsere Grenzen gestoßen. Die spielen in einer ganz anderen Liga“, analysierte Trainer Kai Oswald schonungslos die Demontage seiner Elf im Oberliga-Spitzenspiel.

veröffentlicht am 02.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:21 Uhr

07-Trainer Kai Oswald.  Foto: nls

Der 38-jährige musste erkennen, dass sein viel zu kleiner Kader nicht nur große spielerische Defizite hat, sondern in der Breite auch einfach zu schwach auf der Brust ist. Wenn Leistungsträger wie Daniel Boateng, Kapitän Ferit Tarak und Martin Eickenscheidt ausfallen, zudem der sonstige Defensiv-Garant Ruven Klimke einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dann ist es schnell vorbei mit Preußens Gloria, fehlen Oswald die personellen Alternativen. Nun ist der VfB Oldenburg nicht die Kategorie, an der sich die Hamelner messen wollen, etwas mehr an Gegenwehr und Einsatzbereitschaft hätte es aber schon sein können. Auch deshalb, weil erstmals über 900 Zuschauer erwartungsvoll ins Weserberglandstadion geströmt waren, um die „neuen Preußen“ einmal in Augenschein zu nehmen. Viel gesehen haben sie nicht – und ob sie wiederkommen werden, weiß man nicht. Trotz des Debakels sieht Kai Oswald sich aber sportlich auf dem richtigen Weg. „Wir wollen kein Meister werden, sondern am Ende den Klassenerhalt schaffen. Und da sind wir mit 24 Punkten noch im Soll“, stellt er fest. Recht hat er, doch sollte 07 auch am kommenden Freitag (20 Uhr) beim SV Bad Rothenfelde verlieren, rückt die Konkurrenz immer näher.

Klinge, linge ling – wieder einer drin: Preußen-Torhüter Bengt Pyka konnte die Torflut gegen den VfB Oldenburg kaum fassen.

Foto: nls

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