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Handball: Nachwuchskonzept der TSG Emmerthal trägt erste Früchte / Sechs Talente im Herren-Kader

„Wir sind auf einem guten Weg“

EMMERTHAL. Mit dem 29-jährigen Litauer Ernestas Vaicys haben die Landesliga-Handballer der TSG Emmerthal zwar bereits einen erfahrenen Rückraumspieler verpflichtet, aber in der neuen Saison sollen im Team von Christian Raddatz auch hoffnungsvolle Talente aus den eigenen Reihen ihre Chance bekommen.

veröffentlicht am 10.05.2016 um 11:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Sechs Nachwuchsspieler sollen in die Erste-Herrenmannschaft der TSG integriert werden.

Nach Sören Priebs und Lukas Huchthausen sollen auch Yannik Gerber, Lucas Büsing, Niclas Colusso und Lakshan Yogeswaran den Sprung in den Landesliga-Kader schaffen, kündigte Vereinschef Stephan Kutschera an. „Wir sind mit unserer Nachwuchsarbeit auf einem guten Weg, den wir weiter fortsetzen wollen“, so Kutschera. Bereits in der laufenden Saison hätten die Nachwuchsspieler in der Herrenmannschaft schon einige Einsatzzeiten gehabt – „und ihre Sache gut gemacht“. Für die Weiterentwicklung der „jungen Wilden“ kommt der TSG laut Kutschera auch die U21-Regelung zugute. Die Nachwuchsspieler könnten so in der zweiten Herrenmannschaft, die in der Regionsoberliga spielt, ausreichend Spielpraxis sammeln, „ohne sich in einer Mannschaft festzuspielen“. Das Konzept, das Björn Kutschera vor ein paar Jahren erfolgreich mit der A-Jugend und der Zweiten begonnen habe, soll im nächsten Schritt nun auch auf die erste Herrenmannschaft ausgeweitet werden. Positiv sei die gute Zusammenarbeit der beiden Herren-Trainer, Christian Raddatz und Björn Kutschera, die von Teammanager Hendrik Lity unterstützt werden. „Unser Ziel ist, die Früchte unserer sehr guten Jugendarbeit zu ernten und den jungen Spielern hier bei uns eine langfristige sportliche Perspektive zu bieten“, betont Emmerthals Vereinschef. In diesem Zusammenhang sei auch der Zusammenschluss zur JSG Weserbergland im Jugendbereich ein wichtiger Schritt, „um die Talente schon frühzeitig durch leistungsorientierten Handball zu fördern“.

Auch im Hinblick auf eine mögliche Rückkehr in die Verbandsliga. Den direkten Aufstieg haben Emmerthals Landesliga-Herren zwar verpasst, aber die TSG hat noch eine Mini-Chance auf Relegationsplatz zwei: Wenn Emmerthal am letzten Spieltag bei der Oberliga-Reserve des VfL Hameln gewinnen und der Tabellenzweite TV 1887 Stadtoldendorf am Sonntag sein Heimspiel gegen Barsinghausen II verlieren sollte, ist sogar noch die Vizemeisterschaft für die TSG drin. Theoretisch zumindest.



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