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Fußball: Tünderns Kapitän Jannik Hilker zum Topspiel gegen Hemmingen

„Wir sind auf Augenhöhe“

Gipfeltreffen auf der Kampfbahn! Mit Spitzenreiter SC Hemmingen-Westerfeld und Verfolger HSC BW Tündern treffen (Sa., 14 Uhr) die beiden Überflieger der Fußball-Landesliga am letzten Spieltag vor der Winterpause aufeinander. Vor dem Topspiel sprach die Sportredaktion mit Tünderns Kapitän Jannik Hilker.

veröffentlicht am 30.11.2018 um 17:15 Uhr

Unter Volldampf: Tünderns Kapitän und Spielmacher Jannik Hilker wird auch gegen Hemmingen im Mittelfeld Gas geben. Foto: nls
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Jannik Hilker, wie schätzen Sie Tünderns Chancen gegen den Tabellenführer ein?
Die stehen bei 50:50. Hemmingen ist sicher nicht übermächtig. Wir liegen mit denen durchaus auf Augenhöhe, wie schon im Hinspiel. Die sind auch zu schlagen.

Wie kann man Hemmingen denn packen?
Wir müssen in der Abwehr kompakt stehen. Erst mal die Null halten und natürlich Hemmingens Torjäger Baumgratz in den Griff bekommen. Der Brasilianer hat schon im Hinspiel, das wir 1:2 verloren haben, gegen uns getroffen. Vorne werden wir gegen die starke Abwehr wohl nicht viele Chancen bekommen. Und die wenigen müssen wir dann auch nutzen.

Bei Tündern läuft es derzeit sehr gut, besser als in der letzten Saison. Woran liegt das?
Wir hatten bislang kaum Verletzte und sind in allen Mannschaftsteilen gut eingespielt. Und die Abwehr mit Kris-Lennart Müller als Lautsprecher versteht sich blind. Und wir hängen uns in jedes Spiel voll rein. Weil wir gelernt haben, dass es mit fünf Prozent weniger oft nicht zum Sieg reicht.

Und was ist das Geheimnis des Erfolges?
Natürlich unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Wir verstehen uns auch außerhalb des Spielfeldes und haben eine gute Mischung aus älteren und jungen Spielern. Hinzu kommt, dass die jungen Spieler sofort aufgenommen werden und natürlich auch gut ins Mannschaftsgefüge passen.
Was ist mit dieser Mannschaft noch möglich?
Wenn alle fit bleiben, können wir bis zum Ende der Saison oben weiter mitspielen.

Also ist auch der Oberliga-Aufstieg drin?
Fast alle Spiele, die noch anstehen, werden wohl auf des Messers Schneide stehen, weil die Liga bis auf wenige Ausnahmen sehr ausgeglichen besetzt ist. Deshalb wollen wir uns auch jetzt noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Wie steckt die Mannschaft eigentlich die schwere Verletzung von Tim Piontek weg?
Mit ihm fehlt uns natürlich eine wichtige Führungsperson. Ich hoffe aber, dass wir seinen Ausfall auch nach der Wintrerpause ganz gut wegstecken können. Wir haben ganz gute Alternativen.

Gegen den Spitzenreiter kommt es zum Topspiel der Liga. Rechnen Sie mit einer großen Zuschauerkulisse?
Das wäre wünschenswert. Vielleicht machen sich ja tatsächlich mal viele Zuschauer auf den Weg in die Kampfbahn. Denen kann ich auf jeden Fall versprechen, dass wir mit Kampf und Leidenschaft ins Spiel gehen werden.

Sie werden in einem Monat 30 Jahre alt. Können Sie sich noch einmal einen Wechsel zu einem anderen Verein vorstellen?
Ich habe schon zu meiner Zeit bei der SG Hameln 74 gesagt, dass Tündern meine letzte Station als Spieler sein wird. Und daran ändern sich auch nichts mehr.

Interview: Klaus Frye



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