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Tünderns Trainer Bergmann über Wechselgerüchte, Benjamin Belka und die Situation bei 07

„Wir schlafen doch nicht auf den Bäumen…“

Fußball (hjk). HSC Blau-Weiß Tündern ist hinter Oberligist Preußen Hameln 07 der ranghöchste Verein in dieser Region. Er steht gegenwärtig als Tabellenelfter zwar im Niemandsland der Bezirksoberliga, dennoch ist der Klub in der Diskussion, weil zahlreiche Spieler mit einem Vereinswechsel liebäugeln. Über die aktuelle Situation sprach Dewezet-Redakteur Hans-Jürgen Kroggel mit Trainer Wilfried Bergmann (41).

veröffentlicht am 31.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:41 Uhr

„Wir bekommen für die nächste Saison eine konkurrenzfähige

Herr Bergmann, angeblich wollen zahlreiche Spieler den HSC verlassen. Bekommen Sie eigentlich für die neue Saison überhaupt eine Mannschaft zusammen?

Da braucht sich niemand Sorgen zu machen. Wir schlafen in Tündern doch nicht auf den Bäumen. Wenn Lücken entstehen, werden wir die auch mit Sicherheit schließen.

Nach Matthias Günzel stehen angeblich auch Sebastian und Lukas Kelle, René Hau und Alexander Liebegott vor einem Wechsel zum Nachbarn SSG Halvestorf …

Ich bin sehr traurig, dass uns Günzel verlässt. Ich hätte ihn gerne behalten. Ansonsten möchte ich mich an den Personalspekulationen nicht beteiligen. Entscheidend für mich ist, wer nach Ablauf der Wechselfrist am 31. August auf dem Trainingsplatz steht.

Aber es gibt ja auch eine gute Nachricht für Sie: Benjamin Belka verlässt Preußen 07 und will nach Tündern zurückkehren. Empfangen Sie ihn eigentlich mit offenen Armen? Schließlich hatte er den HSC 2008 recht kurzfristig verlassen.

Natürlich freue ich mich, wenn er wieder bei uns ist. Schließlich ist er ein großes Talent und hat sich bei Preußen 07 weiterentwickelt. Obwohl sich Benjamin noch ein kleines Hintertürchen offen gelassen hat, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder für uns spielen.

Sie haben mit ihrer Mannschaft nach der Winterpause noch kein Punktspiel gewonnen, sondern dreimal remis gespielt. Wo hapert es?

Ganz einfach: Wir haben gegen Fortuna, Pattensen und Ramlingen viel zu wenig aus unseren Torchancen gemacht.

Ihre Mannschaft hat 23 Punkte auf dem Konto. Ist HSC Tündern in Sachen Abstieg schon aus dem Schneider?

Optisch sieht das in der Tabelle ganz ordentlich aus. Doch das Thema Klassenerhalt muss man immer im Hinterkopf haben, zumal unser Programm knüppelhart ist: Wir haben sechs Spiel im April, und sechs im Mai.

Wie sehen Sie die Situation bei Preußen 07?

Ich ziehe den Hut vor Trainer Kiene. Ich hatte nicht erwartet, dass sich die Mannschaft so gut in der Oberliga hält. Falls es aus wirtschaftlichen Gründen in der nächsten Saison für die 5. Liga nicht reicht, sollte 07 freiwillig in die Bezirksoberliga gehen. Das wäre das kleinere Übel.



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