weather-image
21°
Frauenfußball: OberligistHastenbeck quält sich zum 2:1-Heimstart

„Wir können es besser“

HASTENBECK. Das war ein Start nach Maß - zumindest was das Ergebnis betrifft. Hastenbecks Fußballfrauen läuteten mit einem 2:1-Heimsieg gegen den VfB Fallersleben die neue Oberliga-Saison ein. Ein Selbstläufer war die Partie gegen den Oberliga-Aufsteiger, der früh mit 1:0 führte, aber nicht.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 15:43 Uhr

Hastenbecks Jana Stolle (vorne) erobert den Ball von Carolin Weidner (VfB Fallersleben). Foto: nls
Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Abonnement
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die Rechnung ging auf – mit dem 2:1 (1:1)-Heimerfolg fuhr Frauen-Oberligist SV Hastenbeck im ersten Saisonspiel gegen den VfB Fallersleben gleich die ersten drei Punkte ein. Doch ein spielerisches Glanzlicht strahlte am Reuteranger nicht. Im Gegenteil, da lief es in vielen Aktionen noch recht holprig.

„Wir können es besser“, gab Spielertrainerin Bianca Lity nach dem Abpfiff zu. Auch, weil Hastenbeck gegen den Neuling zu Beginn der Partie überhaupt nicht ins Spiel kam. „Die Anfangsphase haben wir total verschlafen“, haderte Lity. Und der schwache Auftakt wurde mit dem 0:1 durch Julia Hetfleisch (3.) auch schnell bestraft. „Und dem Rückstand sind wir zu lange hinterhergelaufen.“ Erst in der 41. Minute gelang Jana Stolle der 1:1-Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt konnte die Heimmannschaft endlich die Nervosität ablegen. Hastenbeck war spielbestimmend, doch der entscheidende Kick ließ auf dem tiefen Boden lange auf sich warten. Erst in der 64. Minute staubte Laura Rischmüller aus kurzer Distanz zum 2:1-Siegtreffer ab.

„Aber wir hatten noch zu viel Sand im Getriebe“, stellte Hastenbecks Spielertrainerin trotz der Führung fest. „Und wir haben viele Zweikämpfe nicht in den Griff bekommen.“ Deshalb blieben wohl auch weitere Treffer aus. „Wenn wir das 3:1 geschossen hätten, wäre sicher mehr Ruhe ins Spiel gekommen.“ Doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.

So mussten Hastenbecks Spielerinnen und Zuschauer bis zum Schlusspfiff zittern. Denn Fallersleben blieb durch Konter stets gefährlich. In der letzten Spielminute musste Torhüterin Jennifer Kilian noch einmal Kopf und Kragen riskieren, um den ersten Dreier der Saison festzuhalten.

An einen möglichen Spielausfall hatte Bianca Lity trotz der schlechten Platzverhältnisse nicht gedacht: „Wir spielen am kommenden Wochenende beim Meister MTV Barum. Da war es wichtig, vorher schon einmal unter Wettkampfbedingungen zu spielen.“

SV Hastenbeck: Jennifer Kilian, Svenja Kräft, Franziska Knaus (46. Kim Rahde), Luisa Schadeck, Francesca Rüscher, Laura Rischmüller (75. Jacpueline Jacobs), Josephine Acikgöz, Selen Demirkaya (86. Alina Stolle), Jana Stolle, Bianca Lity, Natalie Datta

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare