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Trainer Uwe Beerberg über die Saison 2015 und die Zukunft der LG Weserbergland

„Wir hatten auch viel Pech“

Hameln-Pyrmont. Beim Rückblick auf das Jahr 2015 wird deutlich: Die Leichtathleten der LG Weserbergland konnten an die ganz großen Erfolge der vergangenen Jahre nicht ganz anknüpfen und lieferten diesmal nur eine durchwachsene Saison ab. „Wir hatten auch viel Pech“, sagt Trainer Uwe Beerberg im Dewezet-Interview.

veröffentlicht am 17.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Die Dewezet-Sportredaktion sprach mit Trainer Uwe Beerberg über die Gründe und die Zukunft der LGW.

Uwe Beerberg, gab es 2015 dennoch Tops?

So richtig keine. Aber toll war natürlich, dass Laura Kruse sich enorm gesteigert hat und fast an die DM-Qualifikation herangekommen ist. Auch Lennart Granzow hat sich im Zehnkampf etabliert.

Und die Flops?

Nicht Flops, aber viel Pech hatten wir. Zwei unserer Athleten hatten die Qualifikationsleistungen für ihre deutschen Meisterschaften schon erreicht. Aber Verletzungen haben die Starts unmöglich gemacht. So war es in der Hallensaison bei Etienne Diatta und in der Freiluftsaison bei Jana Loock. Etienne hat seine Sprunggelenkprobleme noch nicht im Griff und wird in diesem Winter gar nicht in der Halle laufen.

Fünf Sprinter haben die LG Weserbergland verlassen. Warum eigentlich?

Das waren überwiegend nachvollziehbare Gründe. Entweder ging es zum Verein am Studienort oder zum Heimatverein. Nur bei Luna Bulmahn war das nicht nachvollziehbar und gesprochen hatte sie mit uns darüber auch nicht.

Luna Bulmahn kam mit den Athleten des PSV Stadthagen erst vor einem Jahr. Hat sich die Aufnahme des PSV in die LGW nicht bezahlt gemacht?

Natürlich doch. Merle Homeier fühlt sich bei uns wohl. Mit Marco Leszczynski haben wir einen kompetenten Trainer, der auch in Stadthagen neue Gruppen aufbaut. Das ist ein gutes Verhältnis. Aber es ist immer schwierig, Kaderathleten auch in die Staffel einzubauen. Die haben oft andere Ziele.

Kann die LG Weserbergland noch weiter wachsen?

Ja. Aber das müssten Vereine sein, die nicht nur Athleten, sondern auch Trainer mitbringen und zu uns passen. Konkrete Sachen gibt es da nicht.

Also auch nicht der VfL?

Der ist ja erst ausgetreten. Ich habe ein gutes Verhältnis mit VfL-Trainer Toni Ruscheinsky. Wir trainieren ja auch parallel im Weserberglandstadion und helfen uns gegenseitig. Aber der siebte Stern auf dem LGW-Trikot für den siebten Verein wird der VfL sicher nicht werden.

Und was erwarten Sie nun vom Sportjahr 2016?

Laura Kruse und Lennart Granzow werden noch dem Mehrkampf treu bleiben. Aber nach den Erfahrungen der vergangenen Zeit auch mit Mara Zielonka werde ich jetzt schon in der U18 eher vom Mehrkampf weg zur Spezialisierung für eine Disziplin gehen. Bei Laura wird das dann wohl später der Hürdensprint werden. Spannend ist auch, wie sich Moritz Rosen im M15-Mehrkampf entwickelt. Er kam ja aus Bayern nach Hameln und ist sozusagen unser Neuzugang, auch wenn er schon einige Monate hier trainiert.

Eine Rückkehrerin hat aber auch die LGW...

Ja, aber nur für wenige Wochen. Mara Zielonka ist über Weihnachten zu Hause. Aber dann geht es auch schon wieder zurück in die USA. Für uns wird sie keine Wettkämpfe machen.

Interview: Matthias Henning



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