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Erfolgscoach Dirk Schumacher ist sich sicher: Bei Salzhemmendorfs Meisterfeier wird es am Samstag richtig krachen

„Wir feiern durch bis morgen früh …“

Salzhemmendorf. Sektdusche, Fangesänge, Freudentänze! Der Jubel bei Blau-Weiß Salzhemmendorf war nach dem 5:2-Meisterstück in der 1. Kreisklasse beim Absteiger TB Hilligsfeld grenzenlos, doch er hielt nicht allzu lange an. Denn die große Aufstiegsfete hatte Trainer Dirk Schumacher gleich mal auf den kommenden Samstag verschoben: „Wir mussten ja alle wieder arbeiten. Bei den meisten Spielern klingelte schon früh der Wecker.“

veröffentlicht am 06.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Doch bekanntlich kann man ja „eher etwas abwarten, als abhaken“. Deshalb werden es die Blau-Weißen erst am Samstag auf dem Sportgelände an der Saale richtig krachen lassen. „Dann wird es eine lange Nacht“, garantiert der Trainer schon im Vorfeld. Erst geht es mit einem Treckerkorso durch den Ort, danach lautet das Motto schlicht und einfach „wir feiern durch bis morgen früh“. Schließlich liegt die letzte Meisterfeier eine gefühlte Ewigkeit zurück. In der Saison 1984/85 stiegen die Salzhemmendorfer in die Bezirksklasse auf.

Für Erfolgscoach Schumacher endete in Hilligsfeld eine Saison, in der fast alles 100-prozentig nach Plan lief. „Nur nach der Winterpause hatten wir kurze Zeit Probleme. Doch wir konnten zur rechten Zeit die Kurve kriegen“, resümierte er. Den Hebel legte Schumacher, der über reichlich Erfahrung aus alten Bezirksklassen-Zeiten verfügt, mit einem personellen Schachzug um. Mit Routinier Oliver Hofer holte er genau den richtigen Leitwolf für seine „jungen Wilden“ zurück ins Team. „Die Jugend ist unsere Zukunft“, hat Schumacher früh erkannt und gab zum Saisonstart mit Marcel Schwetje, Steffen Knoke und Jannik Hannen gleich drei 18-Jährigen eine Chance. Spätestens nach dem Sieg gegen Mitkonkurrent Klein Berkel war für ihn klar: „Jetzt lassen wir uns auf dem Weg zur Meisterschaft nicht mehr aufhalten.“

Die Erfolgswelle soll in der kommenden Saison in der Kreisliga nicht abreißen. Doch Schumacher träumt nicht von der Meisterschaft. Er hat andere Ziele: „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Wenn wir dann noch einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, bin ich zufrieden.“ Denn der Routinier auf der Trainerbank weiß, dass sich seine junge Garde um Torjäger Sebastian Zschoch (20) an die raue Kreisligaluft gewöhnen muss. Der Kader bleibt übrigens komplett zusammen. Dazu kommen zwei Neuzugänge an den Kanstein. Doch die Namen hielt Salzhemmendorfs Trainerfuchs sorgsam unter dem Deckel ...rhs/kf



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