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Interview mit Tünderns Juniorentrainer

Wienecke: „In meinem Team fehlt der Leitwolf“

Fußball. Für die B-Junioren des HSC BW Tündern wird die Regionalliga-Luft nach der 0:4-Heimpleite gegen Schlusslicht Hannover 96 II immer dünner. Am Sonntag (11 Uhr) sind die Schwalben beim Rangdritten Eintracht Braunschweig zu Gast. Vor der Partie sprach Klaus Frye mit HSC-Trainer Markus Wienecke über die Stimmung im Team und die schweren Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf Tünderns Nachwuchs warten.

veröffentlicht am 05.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

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Wie ist die Stimmung in der Mannschaft nach der 0:4-Heimpleite gegen Hannover 96 II?

Die ist weiterhin gut. Ich habe der Mannschaft versucht klarzumachen, dass man ohne Angst vor großen Namen in die Spiele gehen muss. Dazu hoffe ich natürlich, dass die Köpfe unter der Woche wieder frei geworden sind.

Haben denn die Mannschaft und der Trainer den Klassenerhalt weiter fest im Blick?

Wir müssen zwar von Spiel zu Spiel denken, doch am Verbleib in der Regionalliga haben wir bislang nie gezweifelt. Und bis zum Saisonende stehen einige Spiele an, in denen wir die wichtigen Punkte auch landen können.

Ihre Mannschaft stellt mit 61 Gegentoren die mit Abstand schwächste Abwehr der Liga. Gibt es Alternativen, mit denen die Defensive verstärkt werden kann?

Ich musste zum Saisonstart 14 neue Spieler ins Team einbauen, die mit wenig Erfahrung nach Tündern kamen. Große Alternativen gibt es nicht. Wir müssen vor allem individuelle Fehler abstellen. Und auch taktisch haben die Jungs, die fast alle zum jüngeren Jahrgang zählen, Defizite. Die gilt es in den Griff zu bekommen.

Elf Spiele stehen noch an. Gibt es einen oder zwei Leistungsträger, auf die Sie im Abstiegskampf besonders bauen?

Das ist unser Problem: Ich habe keinen Leitwolf im Team, der die Mannschaft mitreißen kann. Das spürte man auch gegen Hannover 96 deutlich. Die Mannschaft spielte 25 Minuten guten Fußball, brach dann aber nach dem 0:1 völlig ein. Da fehlt uns ein Spieler, der den Hebel noch einmal richtig umlegen kann.

Am Sonntag geht es zu Eintracht Braunschweig. Im Hinspiel gewannen die Löwen mit 8:3. Droht eine erneute Abfuhr?

Bestimmt nicht, denn ich erwarte eine Trotzreaktion von meiner Elf. Und ich erinnere meine Spieler noch einmal an unseren starken Auftritt beim Hamburger SV, wo mit einem 2:2 das bislang beste Saisonspiel hingelegt wurde.

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