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Topspiel: VfL empfängt morgen Haste

Wiedersehen mit Ex-Hamelner Robert Drechsler

Handball (jko). Die Oberliga-Saison ist zwar noch lange nicht zu Ende. Aber vielleicht fällt ja schon morgen die Vorentscheidung im Titelkampf. Um 19.15 Uhr steigt in der Sporthalle Nord das Topspiel zwischen dem Tabellenzweiten VfL Hameln (29:9 Punkte) und der SG Hohnhorst/Haste, die zurzeit mit 26:14 Punkten Vierter ist. Eine Heimpleite des VfL könnte für den Tabellenführer Lehrter SV Gold wert sein…

veröffentlicht am 18.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

Der Ligaprimus will den Schaumburgern 20 Liter Bier spendieren, wenn sie dem VfL die Punkte abknöpfen – quasi als Motivationsspritze. Die noch mit einem Zähler führenden Lehrter lassen also im spannenden Titelkampf nichts unversucht. „Lehrte kann das Fass Bier behalten! Wir lassen uns die Butter nicht vom Brot nehmen“, kündigt Teamsprecher Reiner Glatz selbstbewusst an. Und auch Trainer Hajo Wulff reagiert gelassen. Das Team aus Hohnhorst/Haste sei zwar ein unbequemer Gegner. „Aber wir müssen einfach da weitermachen, wo wir in Northeim aufgehört haben“, so Wulff. Aufstellungssorgen hat der VfL-Coach nicht: Der neue Torwart Claas Meyer wird zwar zum ersten Mal vor eigenem Publikum zum Einsatz kommen, aber voraussichtlich nicht in der Startformation stehen. Den Vorzug wird zunächst wohl Andrew Treuthardt erhalten.

„Andrew ist beim VfL ein Urgestein. Er hat immer zur Stange gehalten und sich insofern unser Vertrauen verdient“, macht Manager Ralph Krone klar.

Das Hinspiel in Haste gewann der VfL souverän mit 36:31. Aber im Rückspiel erwartet die Hamelner ein heißer Tanz. Die SG hat auswärts eine positive Bilanz (13:8 Punkte) und gehört zu den stärkeren Teams in der Liga. „Wir müssen höllisch aufpassen“, warnt Wulff. Der Coach verspricht den Fans einen engagierten und hochmotivierten VfL: „Wir freuen uns, dass wir nach zuletzt drei Auswärtsspielen endlich mal wieder in eigener Halle ran dürfen.“

Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-Hamelner Robert Drechsler, der seit Saisonbeginn das Tor der SG hütet. Den Weggang ihres Top-Torjägers Simon Witte, der den Verein in der Winterpause Richtung Nordhemmern verließ, steckte der Tabellenvierte erstaunlich gut weg. Das zeigt, dass Spielertrainer Stefan Schmidt über einen sehr ausgeglichen besetzten Kader verfügt. Zuletzt gewann die SG das Derby gegen den MTV Großenheidorn, der zuvor Hameln mit 33:27 geschlagen hatte, knapp mit 29:28. Die erfolgreichsten Torschützen sind Martin Engel (105/3 Tore), Michael Knötig (77/38) und Fabian Dönitz (67).



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