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Fußball: Pyrmonter Provinz-Posse: Tornetz hält nur noch mit Plastik-Pflaster

Wenn die Pfosten Trauer tragen

BAD PYRMONT. O je, was ist denn da passiert? Wer sich am Sonntag ins Pyrmonter Stadion aufgemacht hatte, der traute seinen Augen nicht. Das lag aber weniger am laschen Spiel gegen den OSV Hannover, sondern vielmehr am „Trauerflor“ der Torpfosten. Ein kurioses Szenario, das viel Spielraum für Spekulationen bietet.

veröffentlicht am 03.04.2017 um 19:34 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl vom Platzwart, denn treffsichere Stürmer sind bei der Spielvereinigung schon längst ausgestorben. Oder der gute Mann hat heimlich einen Bastelkurs mit Pflaster-Diplom besucht – und setzt nun seine Erkenntnisse pflichtbewusst in die Tat um. Dafür reicht Profis eben schon ein schwarzes Klebeband aus dem Baumarkt. Ideen muss man einfach nur haben. Eben ein Meister der Improvisation oder kurzum der Flickschusterei, denn ganz offensichtlich hapert es in Pyrmont nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch an ausreichend Haken für die korrekte Fixierung der Tornetze. Aber wo sind die bloß hin? Keiner weiß es. Fest steht nur: Diese Provinz-Posse ist eines Landesligisten nicht würdig.

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