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USC Hannover holt VfL-Topscorer

Wechsel-Hammer: Timo Thomas wird zum Tiger

Basketball. Er blieb elf lange Jahre immer standhaft, schlug alle lukrativen Angebote anderer Vereine in schöner Regelmäßigkeit aus – aber nun im reiferen Alter von 29 Jahren will es Timo Thomas doch noch einmal wissen. Der Kapitän des Regionalligisten VfL Hameln wird ab sofort zum Tiger und wird den Zweitligisten USC „Tigers“ Hannover in den restlichen neun Saisonspielen verstärken.

veröffentlicht am 24.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

Macht jetzt in der 2. Liga Dampf: Timo Thomas wechselt vom VfL H
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Während sein ehemaliges Team am kommenden Samstag (19.15 Uhr) den TK Hannover empfängt, gibt Thomas zeitgleich sein Debüt in der prall gefüllten AWD-Hall gegen den momentanen Tabellenzweiten Cuxhaven BasCats. „Der Wechsel ist mir gewiss nicht leichtgefallen, aber ich möchte diese Möglichkeit jetzt ausnutzen und will mich einfach mal im Profi-Basketball erproben“, gibt der mit 367 Punkten beste Werfer der 4. Liga Einblicke in seine Beweggründe.

Wenngleich der Transfer-Hammer im Hamelner Lager einschlug wie eine Bombe, hinterlässt Thomas beim VfL aber keinen Scherbenhaufen. „Nach oben geht bei uns nichts mehr, und auch der Klassenerhalt ist schon fast in trockenen Tüchern. Wir wünschen Timo, dass er diese Chance nutzen kann und auch erfolgreich ist“, wollte Abteilungsleiter Heinrich Lassel dem über Jahre hinweg herausragenden Topscorer keine Steine in den Weg legen. Allerdings auch verbunden mit der kleinen Hoffnung, dass Thomas, sollte er das Abenteuer 2. Bundesliga nicht bewältigen, wieder zu seinem Stammverein zurückkehrt.

Was den wurfgewaltigen Flügelspieler in Hannover wirklich erwartet, weiß er allerdings noch nicht so genau, obwohl er dort schon diverse Trainingseinheiten absolviert hat. „Ich hoffe natürlich auf längere Einsätze, sehe mich aber vorerst nur als Ergänzungsspieler. Aber damit kann ich auch gut leben“, gesteht der Lehrer an der Hamelner Pestalozzi-Schule.

Auch wenn die große Lücke, die der Kapitän hinterlässt, nur sehr schwer zu füllen sein wird, gewinnt VfL-Trainer Nicu Lassel der ganzen Sache dennoch etwas Positives ab. „Ich gehe davon aus, dass meine übrigen Leistungsträger einen Schub bekommen und auch die Bankspieler ihre Chance suchen werden, um sich gut zu präsentieren“, bringt er seine Vorstellungen zum Ausdruck.



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