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K.o.-Spiel gegen Bad Rothenfelde / Preußen-Coach Kai Oswald: „Spieler haben Muffensausen“

Wechsel im 07-Tor: Chance für Bengt Pyka

Von Andreas Rosslan

veröffentlicht am 29.04.2010 um 19:59 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Fußball. Oberligist Preußen Hameln 07 steht auf einem Abstiegsplatz. In der Rückrundentabelle jedenfalls. Jetzt muss die Elf von Trainer Kai Oswald, die heute Abend (20 Uhr) den SV Bad Rothenfelde empfängt, sogar um den Klassenerhalt bangen. Die Preußen konnten nach der Winterpause nicht mehr an die starke Hinrunde anknüpfen. Weil sowohl der SV Meppen (2:0 gegen BV Cloppenburg) als auch SV Ramlingen (1:0 gegen VfL Oldenburg) am vergangenen Mittwoch erfolgreich waren, wird es für 07 noch einmal richtig eng.

Die Preußen (35 Pkt.) sind zurzeit zwar Siebter – vor Meppen (34 Pkt.), Ramlingen (33 Pkt.), Langenhagen und Bad Rothenfelde (beide 29 Pkt.). Aber im Gegensatz zu den anderen Teams haben Stellmacher und Co. bereits 26 Spiele absolviert. Wenn die Preußen nicht langsam die Kurve kriegen, droht der Absturz auf (Abstiegs-)Platz elf. Das weiß auch Oswald. „Wir haben zu viele Punkte liegen lassen – unter anderem gegen Bavenstedt und Oythe.“ Für Oswald zählt heute gegen Bad Rothenfelde deshalb nur ein Sieg. „Das ist ein K.o.-Spiel für uns. Ein Remis hilft uns nicht weiter. Wir brauchen drei Punkte“, betont der Preußen-Coach, der heute auf Rotsünder Benjamin Belka und voraussichtlich auch auf Daniel Boateng, Anatoli Deck und Dominic Meyer verzichten muss. Durch die vielen Ausfälle stellt sich die Mannschaft fast von selbst auf.

Fest steht: Zwischen den Pfosten wird es einen Wechsel geben. „Weil Stefan Schmidt zuletzt nicht überzeugen konnte, wird Bengt Pyka diesmal das Tor hüten. Er hat eine Chance verdient“, kündigte Oswald an. Auch Fabian Kowalski und Tobias Lopez-Peralta haben laut Oswald „gute Chancen, in der Startelf zu stehen“. Dass die Lage bei den um den Klassenerhalt kämpfenden Preußen immer prekärer wird, spürt Oswald: „Einige meiner Spieler haben ganz schön Muffensausen, weil der Druck immer größer wird. Aber es gibt keinen Grund, am Klassenerhalt zu zweifeln. Wir haben immer noch alles selbst in der Hand, weil wir ja noch gegen Meppen und Ramlingen spielen.“

Weil Stefan Schmidt zuletzt nicht überzeugen konnte, wird heute Abend Bengt Pyka das Preußen-Tor hüten.

Foto: aro

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