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Start bei Fortuna Hannover / Fehrmann bangt um Schiermeister

Was ist drin? Aufstiegsrunde für Halvestorf Griff in die Wundertüte

Fußball (ro). Warten, warten, warten – was ist der Titel wirklich wert? Die Meisterprüfung hat die SSG Halvestorf zwar schon bestanden, doch alles könnte schnell zur Makulatur verkommen. Muss aber nicht, denn die anstehende Relegationsrunde zur Landesliga ist wie ein Griff in die Wundertüte für Trainer Ralf Fehrmann und seine Elf. Nur gucken reicht aber nicht aus. „Wir müssen schon spielen, auch wenn es am Ende vielleicht alles überflüssig war“, sieht der SSG-Coach den drei Partien bei Fortuna Sachsenross (Stg., 15 Uhr), gegen den ASC Nienburg (Mi., 19 Uhr) und den TSV Pattensen (Sbd., 17 Uhr/Neuhof) aber gelassen entgegen. Denn passieren kann wirklich alles.

veröffentlicht am 04.06.2010 um 16:19 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

Zunächst der Idealfall: Sollte der Bezirksoberliga-Meister Arminia Hannover in die eingleisige Oberliga aufsteigen und der SC Langenhagen diese Klasse halten, steigen vier Teams und damit auch Halvestorf auf jeden Fall auf. Verfehlt einer der beiden Klubs in der Relegation (Beginn Sonntag) das Ziel, reduziert sich die Anzahl der Aufsteiger auf drei. Aber auch das ist immer noch gewiss keine schlechte Ausgangsbasis für die Meisterkicker vom Piepenbusch.

Dann müssten Kapitän Josef Selensky und Co. in ihrer Runde „nur“ einen Kontrahenten hinter sich lassen. Wesentlich schwieriger wird es für die SSG Halvestorf dann schon bei der dritten Variante. Verpassen Arminia Hannover und Langenhagen im Doppelpack die eingleisige Oberliga, bleiben nur noch zwei Aufsteiger übrig.

„Das hilft uns jetzt aber alles nicht weiter. Wir konzentrieren uns auf Fortuna Hannover und wollen dort auch was holen“, will sich Trainer Ralf Fehrmann erst gar nicht auf irgendwelche Rechenexempel einlassen. Zittern muss er noch um den Einsatz von Patrick Schiermeister, der an einer Fußverletzung laboriert.

Blick in eine ungewisse Zukunft: Auf Kapitän Josef Selensky und die SSG Halvestorf wartet eine Aufstiegsrunde mit vielen Unbekannten.

Foto: aro



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