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Fußball: Gelingt Trainer Paul Bicknell mit Salzhemmendorf gegen Borsum die Wende?

Warten auf den Ruck

BEZIRK HANNOVER. Der fragende Blick von Trainer Paul Bicknell geht nach oben, nach unten, nach links und nach rechts – eigentlich überallhin. Denn Salzhemmendorfs Trainer wartet vor dem Heimspiel gegen den VfL Borsum (Sa., 16 Uhr) noch immer auf den berühmten Ruck, der durch seine Mannschaft gehen soll.

veröffentlicht am 12.10.2018 um 16:07 Uhr

Das rettende Ufer der Bezirksliga hat Salzhemmendorfs Trainer Paul Bicknell immer noch im Blick. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Bislang wurde der jedoch von ihm verzweifelt gesucht, denn der Bezirksliga-Aufsteiger bekommt in der neuen Umgebung einfach nicht die Kurve. Und dabei wäre der Schub in eine bessere sportliche Zukunft so wichtig.

Zwar gab es schon drei kleine Lichtblicke gegen Lenne (3:3), Schliekum (2:2) sowie beim einzigen Sieg gegen Sarstedt (4:0). Das ist aber unter dem Strich viel zu wenig, um in der 7. Liga zu bestehen. Was fehlt, ist die Konstanz oder eben mal eine positive Serie. Und weil dieser Fall bislang noch nicht eingetreten ist, bleibt im Augenblick nur die rote Laterne als Leistungsnachweis. Aber welche Mannschaft braucht die schon?

Wer als Klub so lange auf eine Rückkehr in den Bezirk hingearbeitet hat, der will dort doch nicht als Eintagsfliege abgestempelt werden. Der darf dann aber auch nicht gerade in den wichtigen Duellen gegen die direkte Kellerkonkurrenz FC Stadtoldendorf (2:4), SG Ambergau (2:7), SC Harsum (1:5) und SV Einum (1:3) patzen. Ist aber passiert. Auch die Höhe der weiteren Niederlagen, unter anderem ein 0:6 gegen Bavenstedt II und ein 0:7 in Alfeld, geben Paul Bicknell viel zu denken. Aber wo ansetzen, damit der Karren endlich aus dem Dreck gezogen wird? Ein Problem ist offensichtlich: Die Defensive. Wer in elf Spielen bereits 45 Gegentore kassiert hat, der ist schlecht sortiert oder vielleicht überfordert. Der Status einer „Schießbude“ lässt so natürlich auch nicht lange auf sich warten. Was hier helfen könnte, ist Beton. Einfach mal konsequent mauern, wie es so schön heißt. Vielleicht kehrt dann ein wenig Ruhe und Stabilität ins Hinterhaus ein. Ausbaufähig ist aber auch die Angriffsleistung, wo nur Tim Geffert (6 Tore) regelmäßig abliefert. 16 Treffer jagen der Konkurrenz gewiss noch Trotz der Misere steht aber fest: BW Salzhemmendorf ist noch lange nicht abgeschrieben. Gerade einmal fünf Punkte trennen das Schlusslicht vom SV Einum (10) auf dem sicheren Platz zehn. Nur der Ruck muss jetzt kommen. Am besten gleich am Samstag (16 Uhr) mit einem Dreier vor heimischer Kulisse gegen den VfL Borsum. Danach warten in der Hinrunde mit Hüddessum-Machtsum, Hämelerwald und Neuhof noch drei Aufgaben, die nicht unlösbar erscheinen.

Das Topspiel der Bezirksliga, Staffel 3, geht am Sonntag (15 Uhr) beim VfR Evesen über die Bühne. Zu Gast beim Tabellenvierten ist der Drittplatzierte SV Lachem, der mit der Empfehlung von sechs Siegen in Serie anreist. Gelingt nun der siebte Streich? „Wir spielen weiter voll auf Sieg“, bringt Sprecher Jürgen Ahrens das Lachemer Selbstbewusstsein klar zum Ausdruck. Vorweg werden Paskal Fichtner und Fatih Akkus zwar an alter Wirkungsstätte noch ein paar Hände schütteln, dann wird die Freundschaft mit den ehemaligen VfR-Teamkollegen aber für 90 Minuten ruhen. „Fatih und Paskal wollen definitiv dabei sein“, sagt Ahrens.

Weiter spielen: SV Gehrden – Eintracht Afferde (So. 15 Uhr), TuS Enzen – SSG Halvestorf (So., 15 Uhr), Bückeburg II – MTSV Aerzen (So., 15 Uhr).



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