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Oswald-Lob nach Hamelner 2:2 in Bad Rothenfelde / Auch Lopez-Peralta Stütze im 07-Team

Wagner auf dem Weg in die Stammformation

Nutzte seine Chance in Bad Rothenfelde. Preuße Adrian Wagner.

veröffentlicht am 08.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Foto: nls

Nicht nur beim Einwurf immer auf Ballhöhe: Der Hamelner Außenverteidiger Tobias Lopez-Peralta.

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Fußball (ro). Ein Punkt in Bad Rothenfelde zum Auftakt der vierwöchigen Oberliga-Tournee durch die niedersächsische Provinz – mit dem 2:2 (wir berichteten) konnte Preußen-Trainer Kai Oswald am Ende noch gut leben. „Die Leistung hat gestimmt. Ich hoffe, wir sind jetzt aus unserem kleinen sportlichen Tief heraus“, resümierte der Coach zufrieden. Ohne dabei zu vergessen, dass sich seine Elf selbst noch um ein besseres Ergebnis gebracht hatte.

„Wir hatten mindestens noch vier weitere klare Chancen, doch da fehlte einfach die Kaltschnäuzigkeit“, notierte der Coach. Allein Benjamin Belka, der seinen neunten Saisontreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 (47.) erzielte, ließ noch zwei ganz „dicke Dinger“ aus. Auch Anatoli Deck hätte seinem Führungstreffer (17.) durchaus noch ein weiteren hinzufügen können, wenn nicht müssen. Pech im Abschluss hatten aber auch Dominic Meyer und kurz vor Schluss noch Kastriot Hasani.

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Bad Rothenfelde indes hatte nur wenige Möglichkeiten und machte daraus durch Fiß (23.) und Enthof (85.) noch einen Punkt. Unter dem Strich überwogen im Preußen-Lager aber die positiven Erkenntnisse. In den Fokus spielte sich vor allem Adrian Wagner. Erstmals von Beginn an in der Startelf überzeugte der technisch versierte 22-Jährige auf der linken Seite durch Zweikampfstärke und viele gute Szenen in der Offensive. „In dieser Verfassung ist er ein ernsthafter Kandidat für die Stammformation“, lobte Oswald. Eine weitere Bestnote verdiente sich Tobias Lopez-Peralta, der auf der rechten Abwehrseite nichts anbrennen ließ.

Bis auf wenige Situationen zeigte sich auch die Innenverteidigung mit Bastian Stellmacher und Ruven Klimke im Bilde. Für mehr Druck als sein Vorgänger Michael Jermakowicz sorgte zudem der schon in der 35. Minute eingewechselte Meyer.

Der nächste Tournee-Ort der Preußen ist nun am Samstag Meppen. Oswald reist mit seiner Elf schon einen Tag eher an und hofft im Emsland nicht nur auf die Rückkehr von Spielmacher Daniel Boateng, sondern auch das nächste Erfolgserlebnis.

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