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Trainer Tarik Önelcin verlängert seinen Vertrag in Lachem

Vom Vertreter zum Retter

Lachem. Er kam eigentlich nur als Urlaubsvertretung – und wurde zum Retter. Trainer Tarik Önelcin erwies sich beim Fußball-Bezirksligisten SV Lachem-Haverbeck als absoluter Glücksgriff. Dass er nach dem erreichten Klassenerhalt nun seinen Vertrag um ein Jahr verlängerte, ist nur die logische Konsequenz seiner guten Arbeit in einer von Beginn an dramatischen Saison. „Das war für alle ein hartes Stück Arbeit. Ich bin froh, dass wir die Bezirksliga gehalten haben. Nun wollen wir es aber besser machen und uns frühzeitig von der gefährdeten Zone absetzen“, wagte der 40-Jährige schon einen dezenten Ausblick in die Zukunft.

veröffentlicht am 05.06.2015 um 13:36 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

Und vielleicht klappt das ja auch, denn die alte Fußball-Weisheit, das zweite Jahr ist für einen Aufsteiger das schwerste, kann für den SV Lachem schon nicht mehr zutreffen. Mehr Nervenkitzel als bei der Premiere in der 7. Liga geht eigentlich schon gar nicht mehr.

Beim Kreisligameister war die Aufstiegs-Euphorie schnell verflogen und nach drei Niederlagen in Serie drehte schon das Abstiegsgespenst munter seine Runden über der Sportanlage am Haarwege. Doch dann zauberte Vereinschef Friedrich Homeyer plötzlich über Nacht Tarik Önelcin aus dem Hut. Hintergrund: Für Spielertrainer Muhammet Sen, der seinen geplanten Urlaub nahm, sollte ein fachlich kompetenter Übungsleiter für zwei Wochen die Geschicke leiten. Doch dabei blieb es nicht. Wie es das Schicksal so wollte, sorgte der Interimscoach mit einem 4:1-Sieg gegen Lamspringe gleich für den ersten ersehnten Lichtstreifen am vorher recht dunklen Lachemer Horizont. Und seine Beförderung ließ dann auch nicht lange auf sich warten, denn Sen verzichtete nach seiner Rückkehr überraschend auf seine Doppelfunktion als Spieler und Trainer. Aber auch Önelcin konnte zahlreiche Rückschläge nicht verhindern und hatte den Abgrund immer dicht vor Augen. Bis zum finalen 6:4-Sieg gegen Harsum. Zwar lief es vor heimischer Kulisse (29 Punkte), aber in der Fremde kam sein Team nicht über die Statistenrolle hinaus und holte nur fünf Punkte. „Das wird sich ändern“, hat er ein Ziel schon fest vor Augen. Mitentscheidend für die Rettung war auch Önelcins geschickter Schachzug, Torjäger Soner Aslan und Baris Demirkaya in der Winterpause zurückzuholen. „Dadurch haben wir eindeutig mehr Qualität nach vorne gehabt.“ ro



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