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Zweitliga-Achter des RV Weser klettert auf Aufstiegsplatz / Mader und Co. in Hamburg Fünfter

Volle Pulle Richtung erste Bundesliga

Rudern (aro). Damit hatte niemand gerechnet, aber sicherlich darauf gehofft: In der Königsklasse des Rudersports erkämpfte sich der Zweitliga-Achter des RV Weser einen Aufstiegsplatz. Jetzt dürfen Kapitän Christoph Mader und Co. sogar von der Bundesliga träumen! Die vierte Etappe der „Deutschland-Tournee“ war ein Besuchermagnet: Über 10 000 Zuschauer pilgerten ans Ufer der Hamburger Binnenalster, um zwischen Lombardsbrücke und Jungfernstieg die Ruderer lautstark anzufeuern. In der zweiten Liga wurde das Tableau gehörig durcheinandergewirbelt, weil sich der bisherige Tabellenführer aus Karlsruhe, der als Topfavorit galt, sehr schwertat. Das Hamburger Boot des RC Favorite Hammonia nutzte die Gelegenheit, um zum ersten Mal mit einem Punkt Vorsprung den Platz an der Sonne zu übernehmen – vor Karlsruhe und dem RV Weser. In einem packenden Finale um Platz fünf bezwang das Team um Kapitän Christoph Mader den favorisierten Achter aus Karlsruhe und sicherte sich so einen Aufstiegsplatz in der Gesamttabelle. Noch dran an den drei Aufstiegsplätzen sind auch die Boote aus Rüdersdorf, Dortmund und München.

veröffentlicht am 26.07.2010 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

„Die Binnenalster in Hamburg bot eine traumhafte Kulisse“, schwärmte Mader, dessen Team mit einem Sieg über den Ruder-Club Witten in den Tag startete. Mit der fünftschnellsten Zeit des ersten Rennens ging es für die Hamelner direkt in das Achtelfinale gegen Osnabrück, das der RV Weser souverän für sich entschied. Als nächster Gegner wartete Allemannia Hamburg. Nur eine Zehntelsekunde trennte die beiden Teams im Ziel. Die Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen. Weil die unmittelbaren Gegner in der Tabelle bereits geschlagen waren, war der Weg in die Aufstiegsplätze fast frei. „Zusätzliche Motivation war für uns sicherlich auch die Silbermedaille von Nora Wessel bei der U23-Weltmeisterschaft. Ihr Finalrennen haben wir live im Internet verfolgt“, so Mader. Danach folgten zwei souveräne Auftritte – im Halbfinale gegen Rüdersdorf und im Finale um Platz fünf gegen den Tabellenführer Karlsruhe. Der dritte Tabellenplatz ist laut Mader „eine hervorragende Ausgangsposition, die wir am 14. August beim Maschseefest in Hannover verteidigen wollen.“



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