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VfL Hameln, TSG Emmerthal und MTV Rohrsen bilden Spielgemeinschaft

Volle Jugend-Power

Hameln-Pyrmont. „Drei Vereine - ein Ziel“. Der VfL Hameln, die TSG Emmerthal und der MTV Rohrsen setzen auf volle Jugend-Power. Der Handball-Nachwuchs der drei Vereine geht ab sofort als Jugendspielgemeinschaft Weserbergland gemeinsame sportliche Wege.

veröffentlicht am 11.04.2016 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Weserbergland ist kein verspäteter Aprilscherz, auch wenn die Gründung tatsächlich bereits am 1. April offiziell vollzogen wurde. „Kräfte bündeln“ in Sachen Nachwuchshandball heißt es seitdem beim VfL Hameln, der TSG Emmerthal und dem MTV Rohrsen. Gestern stellten die Vereine die JSG vor. „Drei Vereine – ein Ziel“ nannte Stephan Kutschera als Kernpunkt der Gründung. Emmerthals Vereinschef ist neben Hamelns Abteilungleiter Manfred Herzog, VfL-Nachwuchskoordinator Roland Schwörer und Rohrsens Vorsitzenden Jan Koss die treibende Kraft in Sachen Kooperation. Eine wichtige Rolle spielte im Vorfeld Manfred Herzog, denn in seiner Funktion als Spielwart des Handballverbandes Niedersachsen konnte der VfLer in organisatorischen und rechtlichen Bereichen viele Unstimmigkeiten aus dem Weg räumen.

In der Region Hameln-Pyrmont ist Handball traditionell ein sportliches Aushängeschild. Doch gerade im Nachwuchsbereich ist die Zahl der spielenden Mannschaften in den letzten Jahren deutlich abgesackt. „Dieser negativen Tendenz wollen wir mit der Gründung der Jugendspielgemeinschaft entgegenwirken“, nannte Kutschera als zwingenden Grund. „Schließlich soll auch in Zukunft die Sportart Handball in den drei Stammvereinen erhalten bleiben.“ Sportlich hat das Führungsquartett im Vorfeld die Ausrichtung klar definiert: „In den Altersklassen der männlichen und weiblichen C-, B- und A-Jugend soll sich künftig jeweils eine Mannschaft im leistungsorientierten Bereich etablieren.“

Am Trainingsplan für die jüngsten Handballer ändert sich nichts. „Die Minis, E-Jugendlichen und teilweise auch noch die D-Junioren trainieren weiter bei ihrem Stammverein. Erst bei den C-Junioren soll die Differenzierung zwischen Leistungs- und Breitensport erfolgen“, umriss Roland Schwörer die Pläne.

Wenn der Startschuss für die Saison 2016/17 fällt, dürfte die JSG Weserbergland wohl der Dino unter Niedersachsens Vereinen sein. 30 Mannschaften von den Regionsklassen über die Landesligen bis zu den Oberligen werden auf Punkt- und Torjagd gehen. Da „gut Ding bekanntlich Weile braucht“, plant das Vierergremium der JSG keinesfalls kurzfristig. „Um das Projekt realistisch beurteilen zu können, ist eine mittelfristige Dauer von drei bis fünf Jahren notwendig“, lautet die einhellige Meinung. Deshalb wird natürlich schon jetzt die Verlängerung der Zusammenarbeit über das



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