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Samstag geht es gegen die HG Köthen

VfL-Sorgen: Jetzt hat es auch Treutler erwischt

Handball (jko). Für den VfL Hameln kommt es vor dem Regionalliga-Heimspiel am Sonnabend um 19.15 Uhr in der Halle Nord gegen die zuletzt stark formverbesserte HG 85 Köthen knüppeldick. Jetzt hat sich auch noch Daniel Treutler eine Entzündung im Schultereckgelenk des Wurfarmes zugezogen. Dem 26-jährigen Rückraum-Allrounder droht sogar eine Operation. „Das ist bitter, da Daniel zuletzt immer besser in seine Rolle hineingewachsen und für uns im zentralen und linken Rückraum ein wichtiger Spieler ist. Er will aber die Zähne zusammen- beißen und auf jeden Fall dabei sein. Wir müssen abwarten, inwieweit das möglich ist“, sagt Trainer Hajo Wulff. Auch Kapitän Oliver Glatz konnte aufgrund seiner Entzündung im rechten Knie in dieser Woche nicht trainieren. Hier soll eventuell eine schmerzstillende Spritze einen kurzfristigen Einsatz ermöglichen. „Unsere ärztliche Abteilung lässt nichts unversucht“, betont Wulff. Dominik Niemeyer fällt nach einer Steißbein-Operation (wir berichteten) ohnehin noch länger aus. Nach auskurierter Oberschenkelzerrung ist wenigstens Heiko Heemann wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Personalsituation, Tabellenstand und Bilanz sprechen also eindeutig gegen den VfL. Doch trotz der Hiobsbotschaften und der mit dem vorletzten Platz prekären Situation hofft der neue Trainer auf eine Überraschung bei seiner Premiere vor eigener Kulisse und den zweiten Heimsieg der laufenden Saison. „Zu Hause müssen wir was reißen. Wenn wir die Partie lange offen gestalten, können wir Köthen vielleicht ein bisschen Angst einjagen und es liegt was drin. Aber dazu muss auf unserer Seite schon alles klappen“, betont Wulff, der auch wieder auf seine Youngster wie Thorben Kanngießer und Jannis Pille baut. „Insbesondere Jannis hat mir zuletzt in Habenhausen im Angriff und auch im Deckungszentrum gefallen. Daran muss er anknüpfen“, so der Chefcoach.

veröffentlicht am 22.01.2009 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:21 Uhr

Den letzten Sieg gab es

in der Saison 2005/06

Die HG Köthen verfügt über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft, die überaus griffig agiert und in der Deckung kompakt steht. Die offensiv ausgerichtete Abwehrformation hat schon so manchen Gegner vor Probleme gestellt, in den letzten Jahren auch immer wieder den VfL. Die Bilanz: Vier Niederlagen, zwei Unentschieden und nur ein Sieg – und der datiert aus der Saison 2005/06. Die Sachsen-Anhaltiner hatten vor der Saison Großes vor, verpflichteten mit Enrico Nefe einen neuen Trainer und verstärkten auch ihren Kader punktuell mit hochkarätigen Neuzugängen. Die Erwartungen erfüllten sich aber nicht, es gab im Saisonverlauf Höhen und Tiefen. Mit vier Siegen in Folge verbesserte sich Köthen mit 18:14 Punkten auf Platz acht, der Rückstand zur Spitze beträgt noch sechs Punkte.



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