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27:31-Pleite im Kellerduell beim ATSV Habenhausen

VfL-Handballer stürzen wieder ins Tal der Tränen

Handball (jko). Der Punktspielstart ins Jahr 2009 ging für den VfL Hameln in der Regionalliga gründlich in die Hose. Im Kellerduell beim ATSV Habenhausen kassierte die Mannschaft von Trainer Hajo Wulff eine bittere 27:31 (13:15)-Niederlage und fiel auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Aber wir haben es nie geschafft, in Führung zu gehen. Deshalb ist der Erfolg für Habenhausen nicht unverdient“, sagte Teamsprecher Reiner Glatz. Die Ausfälle von Oliver Glatz und Dominik Niemeyer machten dem VfL schwer zu schaffen. Durch das Fehlen des Kapitäns entstand auf der halbrechten Seite ein Vakuum. Das Spiel war viel zu linkslastig.

veröffentlicht am 18.01.2009 um 18:54 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:21 Uhr

„Ich bin mir sicher, dass wir mit Oliver wenigstens einen Punkt geholt hätten“, meinte Wulff, der mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft „absolut zufrieden“ war. „Bis zum 27:27 in der 54. Minute haben wir das Match offen gehalten, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Doch in der Schlussphase haben wir zu viele technische Fehler gemacht, Chancen vergeben und Tempogegenstöße kassiert. Einige kuriose Schiedsrichter- und Kampfgericht-Entscheidungen versalzten uns zusätzlich noch die Suppe“, so das Fazit des Cheftrainers.

Die Hausherren, bei denen Axel Siemer (7) und Derk Marien (6) am besten trafen, fanden mit einer 5:2-Führung nach neun Minuten den idealeren Start in die Partie und bekamen dadurch den nötigen Rückenwind. Nach 24 Minuten schaffte der VfL mit 13:13 zwar den Gleichstand, doch bis zum Pausenpfiff herrschte dann Flaute im Angriff, so dass den Gastgebern noch ein 15:13-Vorsprung gelang. Daniel Treutler scheiterte in dieser Phase mit einem Siebenmeter an ATSV-Torhüter Olaf Kümmel, dazu blieb einem Treffer von Jannis Pille nach einer konfusen Auszeit-Auslegung des Kampfgerichtes die Anerkennung versagt und nachfolgend gab es auch noch eine Zeitstrafe für Trainer Wulff, da er nach der Auszeit angeblich nicht rechtzeitig das Spielfeld verließ.

Siebenmeter werden

nicht verwandelt

Da auch schon Daniel Wick mit Strafzeit draußen war, begann der VfL die zweite Halbzeit in doppelter Unterzahl und geriet schnell mit 13:17 in Rückstand. Nach 36 Minuten gelang erneut der 18:18-Ausgleich, Sicherheit brachte das aber nicht in die Aktionen. Zudem verballerten Christian Raddatz und Treutler zwei weitere Siebenmeter. Gute Noten verdienten sich Heemann und Hylmar, beide Torhüter hingegen agierten mit Licht und Schatten.

Daniel Treutler. Foto: jko

VfL: Rosenthal, Treuthardt; Treutler (7/1), Heemann (6), Hylmar (4), Raddatz (3), Pille (3), Wick (2), Kanngießer (1), Emmel (1), Höltje, Feist, Staniszewski, Engelhardt.



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