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Eimbeckhausen hat sich weiter verstärkt und ist Lachem-Jäger Nummer eins

„VfB Wehmann“ gibt weiter Vollgas

Fußball (kf). Die stoische Ruhe eines deutschen Beamten strahlt Michael Wehmann auf dem Fußballfeld nun wirklich nicht aus. Ganz im Gegenteil: bei seinen 28 Kreisliga-Einsätzen ließ es der Spielertrainer des VfB Eimbeckhausen in der vergangenen Saison richtig krachen! Mit 31 Treffern, die selbst in besten Bundesliga-Zeiten nur Gerd Müller, Lothar Emmerich und Dieter Müller vorweisen konnten, hätte der Justiz-Vollzugsbeamte die Torjäger-Kanone (wenn es im Kreis denn eine gäbe) locker mit an den Deister genommen. Diese überragende Torquote ließ den 35-jährigen Vollblutstürmer auf Eimbeckhausens Fußballbühne aber auch schnell zum Alleinunterhalter werden. Ein zweiter torgefährlicher Stürmer war beim Rangfünften in der Saison 2008/09 weit und breit nicht zu entdecken.

veröffentlicht am 26.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

„Noch mehr Gas geben“ lautet deshalb das Motto beim VfB Wehmann, pardon VfB Eimbeckhausen. Das bisherige Ein-Mann-Unternehmen im Fachbereich Offensive erhält Verstärkung. Neben Rouven Kirsch, der in der letzten Saison kaum spielte, rückt mit Richard Knipp nun ein dritter Knipser in den Kader. Der 28-Jährige kam in der letzten Saison vom SV Lehrte 06 ins Stuhldorf und schoss erst einmal die zweite Mannschaft in die Leistungsklasse. Bei seinem bislang einzigen Kreisliga-Auftritt zeigte er gleich, wo Bartel den Most holt und schenkte dem TSV Bisperode beim 5:1-Sieg locker einen Viererpack ein.

Den Kader ergänzen zudem Sven-Eric Noll, Torhüter Steffen Schuster (beide vom FC Springe), Kim Joachim (FC Eldagsen) und Mussa Masslum (TSV Hamelspringe). Über den Deister gingen nur Torwart Lars Wesche (TV Jahn Leveste) und Dirk Hollmann, der seine Laufbahn beendete.

Das Erfolgsrezept: „Aus Erfahrung gut“

Mit neuem Angriffsschwung will der VfB die Konkurrenz noch mehr unter Druck setzen. Selbst wenn beim besten Rückrundenteam der letzten Spielzeit eine der drei Spitzen mal auf der Bank Platz nehmen muss, wird es keine Unruhe geben. Eventuell auftretende Problemfälle löst Spielertrainer Wehmann bereits im Vorfeld, denn nicht umsonst sorgt er auch beruflich im Fachbereich „Konflikt-Management“ hinter den Toren der Jugendanstalt Tündern für Ruhe und klare Verhältnisse.

„Aus Erfahrung gut“ lautet das Erfolgsrezept in der Defensivabteilung, die in der letzten Saison lediglich 38 Tore zuließ. Um das stärkste Bollwerk der achten Liga noch undurchlässiger zu machen, holte Wehmann mit seinem bereits 38-jährigen Spezi Frank Lübbering einen hochkarätigen Abwehrspezialisten vom Nachbarn FC Springe. Da dürfte auch der Abgang von Torhüter Lars Wesche kaum ins Gewicht fallen.

Dewezet-Prognose: Der VfB Eimbeckhausen ist der gefährlichste Rivale des Titelfavoriten SV Lachem. Nur wenn Wehmann und Lübbering mal das eine oder andere Punktspiel verpassen sollten, wird es Probleme geben.



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