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Hamelns Handballer empfangen Schlusslicht MTV Eyendorf / VfL kassiert deftige 17:37-Testspielpleite in Hildesheim

Verlieren verboten! Für Glatz, Krings & Co. ist Sieg Pflicht

Handball (jko). Nach der deftigen 17:37-Testspielpleite beim Zweitligisten Eintracht Hildesheim hat der VfL Hameln in der Oberliga eine lösbare Aufgabe vor sich. Wenn morgen Schlusslicht MTV Eyendorf (8:26 Punkte) in die Halle Nord kommt, ist der von Hajo Wulff gecoachte Tabellenzweite, der zurzeit 27:7 Punkte auf dem Konto hat, klarer Favorit. Alles andere als ein souveräner Heimsieg wäre auch für Wulff eine Enttäuschung: „Wir müssen unserer Favoritenrolle gerecht werden“, kündigt der VfL-Chefcoach an. Im Klartext: Ein Sieg ist Pflicht, wenn der VfL dem Tabellenführer Lehrter SV (28:6 Punkte) auf den Fersen bleiben will.

veröffentlicht am 28.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

Wulff hofft, dass nach dem 29:26-Auftakterfolg in diesem Jahr in eigener Halle gegen Vorsfelde sein Team den „Heimfluch“ endlich besiegt hat – „und die Angst bei den Spielern weg ist“.

Um den unangenehmen Gegner mit verschiedenen Formationen vor Probleme zu stellen, will Wulff morgen viel wechseln: Der VfL die Partie nutzen, um Selbstvertrauen für den spannenden Titelkampf zu tanken. Auch Neuzugang Lukas Krings soll Spielpraxis sammeln.

Fest steht: Einen weiteren Ausrutscher dürfen sich die Hamelner, die den Kontakt zum Team aus Lehrte nicht abreißen lassen wollen, nicht erlauben. Personell kann Wulff aus dem Vollen schöpfen. Für die Gäste aus Eyendorf, die lediglich zwei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer haben, ist jedes Spiel ein Endspiel. „Wir haben in Hameln nichts zu verlieren!“, kündigt MTV-Coach Jonas Kaucikas an. Sein Team soll kämpferisch an die Leistung vom Großburgwedel-Spiel anknüpfen, das Eyendorf nur knapp mit 29:31 verloren hat. „Es war sehr ärgerlich, dass meine Jungs gegen Großburgwedel für ihr engagiertes Auftreten nicht belohnt wurden“, sagt Kaucikas, der dem VfL eventuell mit einer offensiven Deckungsformation das Leben schwermachen will. Dass sein Team immer für eine Überraschung gut ist, zeigt der 30:26-Heimsieg gegen Lehrte. Der VfL, der am Mittwochabend das Testspiel in Hildesheim erwartungsgemäß deutlich mit 17:37 (7:20) gegen den Zweitligisten verlor, ist also gewarnt. Ohne Christian Raddatz und Oliver Glatz war der VfL gegen die Eintracht chancenlos. Vor allem die überhasteten Angriffe und Ballverluste ermöglichten dem Gegner viele leichte Tore. Beste Werfer beim VfL waren Sven Hylmar (4/1), Heiko Heemann, Jannis Pille und Björn Schubert (je 3). Für Hildesheim trafen Sebastian Roth, Leif Anton (je 5), Michael Hoffmann und Marvin Nartey (je 4) am besten.



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