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Erst Grafites Doppelpack rüttelt Meister Wolfsburg beim 4:1 in Hameln wach

Veh lobt: „07 ein richtiger Gegner“

Fußball (kf). „Da hat mein Co-Trainer Achim Sarstedt das richtige Händchen gehabt. Preußen 07 war am spielfreien Bundesliga-Tag genau der richtige Gegner für uns“, lobte Wolfsburgs Coach Armin Veh nach dem 4:1-Erfolg im Weserbergland-Stadion. Ansonsten hatte der neue Mann auf der VfL-Bank aber lange Zeit gar nicht viel zu lachen. Die Preußen zeigten von Beginn an wenig Respekt vor großen Namen. Als sie in der 65. Minute durch Jwtiar Mavlud sogar auf 1:3 verkürzten, riss es Veh fast von der Bank. Da wurde der erfahrene Coach, der mit dem VfB Stuttgart schon deutscher Meister wurde, an der Außenlinie richtig laut.

veröffentlicht am 06.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Alles im Griff: Preußen-Torhüter Schmidt klärt vor Grafite. Vorn

Die Preußen bringen Lenz gehörig ins Schwitzen

Die 1700 Zuschauer kamen am Samstag dennoch auf ihre Kosten. Einzig der Regen, der pünktlich mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Benjamin Schreiber (FC Stadtoldendorf) einsetzte, störte. Außer fünf blitzsauberen Treffern gab es noch viele weitere starke Torraumszenen. Und die erspielten sich nicht nur die Meisterkicker. Vor allem im ersten Durchgang ging 07 richtig zur Sache und brachte VfL-Torhüter André Lenz gehörig ins Schwitzen.

In der 33. Minute klärte Alvin einen Schuss von Martin Eickenscheidt sogar per Kopf auf der Torlinie. Zuvor war bereits Magerkurth nur knapp an Lenz gescheitert. Auch gegen Benjamin Belka, der später verletzt ausschied, musste der Wolfsburger Schlussmann Kopf und Kragen riskieren. Pech hatte zudem Ruven Klimke, der nur das Außennetz traf. „Schade, dass wir nicht in Führung gegangen sind. Ich hätte gerne gesehen, wie die Wolfsburger nach einem Rückstand reagiert hätten“, orakelte ein zufriedener 07-Trainer Kai Oswald. Wachgerüttelt durch die Preußen-Chancen zeigte sich vor allem Torjäger Grafite. Dem Fußballer des Jahres reichten fünf Minuten, um mit seinen beiden Toren die Machtverhältnisse noch vor der Pause gerade zu rücken.

Martins legte nach und machte damit deutlich, dass das runde Leder sein ganz spezieller „Freund“ ist. „Der hat ja einen Henkel am Ball,“ war auf der Tribüne zu hören, wenn der Nigerianer zu seinen Tänzchen vor der Abwehr ansetzte. Und Baier setzte den Schlusspunkt zum 4:1.



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