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Nach Niemeyer droht auch Glatz eine Zwangspause / Kellerduell in Habenhausen

Unternehmen Klassenerhalt beginnt beim VfL mit großen Personalsorgen

Handball (jko). Mit erheblichen Personalsorgen nimmt der VfL Hameln in der Regionalliga das Unternehmen Klassenerhalt in Angriff. Nach fünfwöchiger Pause steht zum Auftakt der Rückrunde beim ATSV Habenhausen gleich ein Keller-Kracher auf dem Programm. Anwurf ist am Sonnabend um 18.30 Uhr in der ATSV-Vereinshalle am Bunnsackerweg in Bremen. Hameln (7:21 Punkte) und Habenhausen (7:23) liegen vor dem „Vier-Punkte-Spiel“ auf den Plätzen 14 und 15 in der Tabelle einträchtig nebeneinander. Ändert sich an der Platzierung bis zum Saisonende nichts, hieße es für beide Klubs: Abmarsch in die Oberliga! VfL-Trainer Hajo Wulff hat vor der morgigen Partie einige Sorgen. Dominik Niemeyer fällt nach einer Steißbein-Operation noch mindestens drei Wochen aus (wir berichteten). Kapitän Oliver Glatz laboriert an einer Entzündung im rechten Knie und bekam Antibiotika verordnet, Kreisläufer Heiko Heemann hat eine Oberschenkelzerrung, Thorben Kanngießer und Torwart Frank Rosenthal liegen mit Grippe flach. Bei den drei Letztgenannten muss der Genesungsverlauf abgewartet werden, ob eventuell kurzfristig Einsatzmöglichkeiten bestehen. „Es ist zwar ärgerlich, dass gerade in der ersten Partie einige wichtige Spieler fehlen. Aber da müssen wir jetzt durch. Ich habe ja sowieso vor, mehr rotieren zu lassen“, sagt Trainer Hajo Wulff. So ist Linkshänder Marek Staniszewski im rechten Rückraum für Oliver Glatz vorgesehen. „Und wenn das nicht funktioniert, muss eben ein Rechtshänder auf der Position ran“, stellt der Trainer klar.

veröffentlicht am 15.01.2009 um 20:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:41 Uhr

Im Wolfen gab es

einen 23:22-Erfolg

Eventuell wird noch der ein oder andere Spieler aus der zweiten Mannschaft als Ergänzung ins Aufgebot berufen. Der VfL möchte im zweiten Spiel unter Wulffs Regie da anknüpfen, wo er am 13. Dezember aufgehört hat. Seinerzeit gab es ein 23:22 in Wolfen. Im Hinspiel wurde Habenhausen zum Saisonauftakt 32:30 geschlagen. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte: es sollte die erste von nur zwei Begegnungen sein, in dem der VfL mehr als 30-mal ins gegnerische Tor traf – und es folgte eine Talfahrt bis in den Tabellenkeller.

Habenhausen startete bereits in der Vorwoche in die Rückrunde und ließ mit einem nicht erwarteten 33:26-Sieg gegen die TG Münden aufhorchen. Dazu vermeldete der ATSV in der Winterpause mit Torben Schierenbeck einen namhaften Neuzugang. Der Linkshänder kam vom Zweitligisten TSV Bremervörde. Trainer Thomas Panitz, der auch auf den 2,04-m-Mann Axel Siemer sowie den Ex-Hamelner Majk Skoric baut, hofft auf den zweiten Heimsieg in Folge.

Steht mit seinem Team vor einer hohen Hürde: Hajo Wulff. mb


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