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Überraschung in Tündern / Milan Rukavina heißer Kandidat für Trainerposten / 4:2 gegen Mühlenfeld

Und Tschüss! Bergmann steigt beim HSC aus

Verabschiedet sich schon wieder aus Tündern: Trainer Wilfried Bergmann, der sein Amt zu Saisonbeginn angetreten und den Vertrag erst kürzlich verlängert hatte.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:21 Uhr

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Foto: nls

Fußball (hjk/kf). Schon vor dem letzten Punktspiel ließen die Schwalben die Katze aus dem Sack: Trainer Wilfried Bergmann verlässt den Bezirksoberligisten HSC BW Tündern. Die gestrige Partie gegen den TSV Mühlenfeld, die die Blau-Weißen mit 4:2 (1:0) gewannen, war somit die Abschiedsvorstellung für den 41 Jahre alten Autohändler aus Barsinghausen, dessen Vertrag erst kürzlich verlängert wurde. Jetzt gab es eine überraschende Wende: Bergmann sagt Tschüss! „Es gab Meinungsverschiedenheiten. Mehr möchte ich zu diesem Thema aber nicht sagen. Ich wünsche der Mannschaft für die Zukunft alles Gute“, kommentierte der temperamentvolle Coach am Sonntag seinen Ausstieg bei den Blau-Weißen. Das Amt in Tündern hatte der ehemalige Niedersachsen-Auswahlspieler erst zu Saisonbeginn angetreten. Damals hatte er Siegfried Motzner (jetzt TSV Klein Berkel) abgelöst.

Als ganz heißer Kandidat für die Bergmann-Nachfolge gilt nach Dewezet-Informationen Milan Rukavina, der in dieser Saison eine Pause eingelegt hatte und davor als Coach beim FC Springe im Amt war.

Beim letzten Saisonspiel ließen es die Blau-Weißen gegen den TSV Mühlenfeld vor allem in der zweiten Halbzeit noch einmal locker angehen. „Ohne Druck im Abstiegskampf lässt es sich doch besser spielen“, stellte auch Pressesprecher Karsten Leonhart fest. Schon vor der Pause hatte Matthias Günzel (19.) seine Mannschaft in Führung gebracht. Der Mittelfeldspieler, der zur SSG Halvestorf wechselt (wir berichteten), verwandelte einen an ihn verschuldeten Foulelfmeter souverän. Peter Kaminski (49.) legte das 2:0 nach, doch die Gäste räumten das Feld keinesfalls kampflos. Ahmi (57.) setzte erst einem Freistoß direkt ins Netz und glich (64.) per Foulelfmeter zum 2:2 aus. Für die Tünderaner keim Grund nervös zu werden. Stapel (74.) und Liebegott (87.) stellten in der letzten Viertelstunde den alten Abstand wieder her.

Milan Rukavina.  Foto: ndz
  • Milan Rukavina. Foto: ndz

Den bereits gemeldeten Wechsel nach Halvestorf hat Lukas Kelle wieder ad acta gelegt. Er will nun doch den Schwalben treu bleiben.

Tündern: Kelle – Rügge, Köhler, Achilles, Robin Hau – Günzel (85. Ulus), Stapel, Piontek, René Hau (67. Meyer) – Liebegott, Kaminski (80. Wyrwoll).

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